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Beschwerdebilder - Beschwerden am Bewegungsapparat

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M.Piriformis – Syndrom/Myogelose

25.07.2012

Der M. Piriformis ist ein unterhalb des großen Gesäßmuskels tief in der Beckenmuskulatur liegender Muskel (M.glutaeus max.), der seinen Ursprung am Kreuzbein hat und am Trochanter major ansetzt.
In unmittelbarer Nähe dieses Muskels liegt der Ischias-Nerv, der größte Nerv des menschlichen Körpers.

Das Piriformis-Syndrom ist eine Kompression des N. Ischiadicus, das durch eine Verdickung des M.piriformis entsteht.
Ein durch Triggerpunkte verkürzter und „geschwollener“ M. piriformis drückt auf den Ischiasnerv und verursacht einen stechenden, teils auch stark ziehenden Schmerz im Gesäß, der in die Rückseite des Oberschenkels, in die Wade bis in die Fußsohle ausstrahlen kann. Unangenehme Empfindungen wie Taubheitsgefühle, Kribbeln, Brennen und Überempfindlichkeit können auftreten.
Es können auch lumbale Rückenschmerzen auftreten, die sich bei längerem Sitzen verschlimmern.
Triggerpunkte im M. piriformis können weiters zu Ruhelosigkeit und Schmerzen bei Außenrotation des Beines im Hüftgelenk, eingeschränkter Innenrotation des Beines im Hüftgelenk und Dysfunktionen des Iliosakralgelenks führen.

M.Piriformis – Syndrom/Myogelose
Übertragungsschmerzmuster beim Piriformis-Syndrom/Myogelose
Triggerpunkte (O) und Übertragungsschmerzmustern (grün) vom Gesäß bis in die Wade und Füße.
Microstrom Gefühlsstörungs-Übertragung (blau) bei Einsatz des Micro-Programmes TrP.l

Triggerpunkte im M. piriformis werden häufig fälschlicherweise als Lumbago, LWS-Prolaps, Wirbelblockierungen, ISG-Syndrom, Facettensyndrom, Erkrankungen des Hüftgelenks, Leistenhernie oder Kokzygodynie diagnostiziert – hier ist genaueste Differenzialdiagnostik angezeigt!
Piriformis-Myogelosen entstehen häufig durch akute oder chronische Fehl,- und/oder Überbelastung des Muskels oder werden durch sie aufrechterhalten.

Ursachen für eine Überlastung können sein: eine ISG-Blockade, Schlafen in Seitenlage mit angezogenen Beinen, Statik-Probleme, zu langes Sitzen, harte Sitzgelegenheiten, Drehbewegungen im Sitzen, zu hohe oder zu geringe sportliche Aktivität, Hüftgelenks-Problematik, Mortons-Neurom oder auch bei Tätigkeiten, bei denen während des Hebens eine Drehung ausgeführt werden muß.

Diagnostik:

  • Schmerzanamnese
  • Statikanalyse (Beinlängeunterschied, Beckenproblematik, ISG-Blockade)
  • Triggerpunktdiagnostik ( Palpieren, radiale Druckwelle)
  • Micro-Analyse
  • WS-Inspektion

Therapie:

  • Akute Schmerzbekämpfung (Detonisierung des M. piriformis und der Glutäen)
  • Wiederherstellung der Statik (falls notwendig)
  • Frequenz-spezifische Therapie (Programme: Schmerz hochakut, TrP.lang, Facette akut)
  • Triggerpunkt-Therapie (radiale Druckwelle, MTO)
  • Feuchttuch-Wickel in Kombination mit Biostimulation (sehr bewährt!)
  • Einsatz von Micronährstoffen zur Unterstützung des Heilungsprozesses
  • Medizinische Trainingstherapie (erst bei Schmerzfreiheit!)

CAVE:

Keine Infiltrationen in Triggerpunkte am Gesäß – massive Schmerzverstärkung, Therapieresistenz und Infektionen möglich!
Keine Massagen und gymnastische Übungen – Triggerpunkte werden dabei meist aggressiver und weitere Muskelareale können akut werden!
Keine Selbstbehandlung – Hämatome vorprogrammiert!

Die Behandlung eines M.Piriformissyndroms sollte ausschließlich dem erfahrenen Triggerpunkt-Schmerztherapeuten vorbehalten bleiben, der mit modernster Technologie in Kombination mit Manual-Techniken und Passiv-Maßnahmen den Patienten zunächst Linderung verschaffen wird, um nach Erstellung eines individuellen Behandlungsplanes nach Möglichkeit gänzliche Schmerzfreiheit zu erreichen.

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Siehe auch Links: Wie funktioniert die Triggerpunkt-Therapie
Schmerztherapie in der Triggerpunktmedizin

Inhalt


Triggerpunkte in der Bauchmuskulatur
- vielschichtige Beschwerdebilder -

02.01.2011

Der Bauch steht oft für die Interaktion der Gefühlswelt und der Intuition mit dem Verstand und dem Denken.Heute weiß man, daß die sogenannte emotionale Intelligenz wesentliche Voraussetzung für „richtige“ Entscheidungen ist. Dies zeigt sich auch im Sprachgebrauch: „Sich aus dem Bauch heraus entscheiden“.
Die Hirnforschung belegt, daß die Beeinflussung des Verstandes durch Emotionen deutlich ausgeprägter ist, als die Möglichkeit des Verstandes Emotionen zu beeinflussen und daß sich dieser Konflikt als viscerale Beschwerden äußern kann: „ Die Entscheidung macht Bauchschmerzen“.

Die Bauchmuskulatur ist ebenso wie die visceralen Organe eng funktionell und segmental mit der LWS und dem Thorax verschaltet und verstrebt sternförmig den vorderen unteren Rumpfbereich. Insofern können muskuläre Triggerpunkte in der Bauchmuskulatur sowohl durch viscerale Erkrankungen, aber auch durch segmentale Störungen der LWS und darüber hinaus durch den Kompensationsversuch weiter entfernt gelegener Strukturen verursacht sein.

Als Gruppe ermöglichen die Bauchmuskeln den Rumpf vorzubeugen, zu drehen und seitlich zu neigen. Sie tragen zur Stabilisierung der Wirbelsäule bei und unterstützen den Körper bei jeder Art von Aktivität. Sowohl beim normalen Atmen als auch bei intensiver Atmung tragen sie dazu bei, die Luft aus der Lunge zu befördern.

Triggerpunkte in den Bauchmuskeln verursachen nicht nur Schmerzen auf der Vorder- und Rückseite und an den Seiten des Bauchbereichs, sondern auch in den Organen im Inneren der Bauchhöhle sowie in den männlichen und weiblichen Sexualorganen.

Triggerpunkte in den Bauchmuskeln resultieren haufig aus der akuten oder chronischen Überbeanspruchung der Muskeln oder werden durch sie aufrechterhalten.
Beispiele für die Überbelastung sind exzessives Bauchmuskeltraining, starkes Pressen beim Stuhlgang bei Obstipation, chronischer Husten, direktes Trauma (physisches Trauma oder Operation), Narben nach OP, viscerale Erkrankungen oder/und emotionale Belastung (die zu einer Abwehrspannung führt, welche die Bauchwand permanent anspannt).

Muskelschmerzauslöser im M. Rectus abdominis (gerader Bauchmuskel) und in den Mm.obliqii abdominis (schräge Bauchmuskeln) können zu Schmerzen, die im unteren Bereich des Herzen wahrgenommen werden, diffusen abdominalen Beschwerden und visceralen Symptomen wie Sodbrennen, Verdauungsstörungen, Bauchkrämpfen, Übelkeit, Diarrhö und Erbrechen führen. Sie können auch Schmerzen im Unterbauch und Becken herbeiführen.

Triggerpunkte im Bauchbereich werden häufig fälschlicherweise als eine Vielzahl visceraler Erkrankungen (z.B. Reflux, Ösophagitis, Gallensteine, Magengeschwüre, Herzerkrankungen oder einfache Magenverstimmungen) diagnostiziert.

M. rectus abdominis
M. rectus abdominis
Übertragungsschmerzmuster (rot) und viscerale Symptome von Triggerpunkten (x) im M.rectus abdominis.
Beidseitiger Schmerz quer über dem Rücken und/oder Völlegefühl, Übelkeit und Erbrechen, die vom Triggerpunkt (1) ausgehen können. Beidseitige lumbale Rückenschmerzen werden oft von einem Insertionstriggerpunkt (2) im kaudalen Ende des M.rectus abdominis übertragen.

 

M. obliquus abdominis
M. obliquus abdominis
Übertragungschmerzmuster (rot) und viscerale Symptome von Triggerpunkten (x) in den schrägen Bauchmuskeln.
Links: „Sodbrennen“- Rechts: Schmerzen in den Leisten und/oder Hoden sowie hauptsächlich im Unterbauch, die von Triggerpunkten in den unteren lateralen Bauchwandmuskeln beider Seiten übertragen werden.

 

M. obliquus abdominis
Mc Burney-Punkt
Schmerzen im Unterbauch und Druckschmerzen (rot) im Bereich des Mc Burney-Punktes (x), die bei einem nahe gelegenen Triggerpunkt im lateralen Rand des M. rectus abdominis auftreten können.

Diagnostik

Anamnese:

  • Schmerzanamnese (Schmerzfragebogen, Befragung)
  • Triggerpunkt-Diagnostik (Palpation, Akkustikwelle)
  • Micro-Analyse
  • Statikanalyse (Beinlänge, Becken) – WS-Inspektion

Therapie:

  • Behebung der Fehlstatik (falls vorhanden)
  • Triggerpunkt-Therapie (Akkustikwelle, MTO)
  • Frequenz-spezifische Behandlung (Programm: Schmerz akut-TrP.l)
  • Biomineralienwärmestimulation (sehr bewährt!)
  • Medizinische Trainingstherapie (erst bei Beschwerdefreiheit)

CAVE:

Keine Infiltrationen und Spritzenbehandlungen in aktive muskuläre Schmerzpunkte!
Schmerzverstärkung und Therapieresistenz möglich!
Keine Selbstbehandlung der Triggerpunkte! (Gewebsverletzungen möglich!)

Wichtig:

Vor Beginn der muskulären Schmerzbehandlung ist unbedingt eine internistische, urologische und gynäkologische Untersuchung erforderlich!

Die Schmerz- und Triggerpunkt Osteopraktik bietet eine Vielzahl von Therapie-Möglichkeiten, Muskelschmerzauslöser in der Bauchmuskulatur zu diagnostizieren und sie mit modernsten und hochwirksamen Methoden zu behandeln.

Hervorzuheben ist u.a. die Behandlung durch Biomineralienwärmestimulation, die in Kombination mit der Triggerpunkt- und der frequenzspezifischen Therapie hervorragende Ergebnisse in der Schmerzbekämpfung aufweist. Diese modernste und äußerst effiziente Technologie steht auf Grund ihrer Komplexität ausschließlich dem qualifizierten, speziell ausgebildeten Schmerz- und Triggerpunkt Therapeuten zur Verfügung.

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Schmerzen im Schulterblattbereich mit Ausstrahlungen in Kopf und Arme

10.10.2010

Triggerpunkte in den Mm. rhomboidei (Rautenmuskeln) resultieren häufig aus einer akuten oder chronischen Überbeanspruchung sowohl durch Ausführung der Scapularetraktion (= Zusammenführen der Schulterblätter) als auch durch Stabilisierung des Schulterblattes bei Bewegungen des Arms im Schultergelenk oder werden durch sie aufrechterhalten.

Triggerpunkte in den Rautenmuskeln verursachen einen brennenden Schmerz am Innenrand des Schulterblatts, der im Ruhezustand deutlicher wird und sowohl in Arme und Hände als auch zum Kopf hin ausstrahlen kann. Dieses Übertragungsphänomen kann vom Patienten sowohl brennend, ziehend, stromend oder krampfend als auch als Taubheitsgefühl empfunden werden.

Ein starker Schmerz in diesem Bereich kann aber auch vom unter den Rautenmuskeln liegenden hinteren oberen Sägemuskel (M. Serratus posterior superior) oder vom mittleren Anteil des M.trapezius (Trapezmuskel), der die Rautenmuskeln bedeckt, ausgehen. Manchmal findet man sogar in allen dreien der genannten Muskelschichten aktive Triggerpunkte.

Ein reibendes oder knirschendes Empfinden während der Ausführung von Schulterbewegungen kann ein Indiz dafür sein, daß die Rautenmuskeln sehr wohl für die Entstehung von Schmerzen verantwortlich sein bzw. zumindest ein Rolle spielen können.

Triggerpunkte in den Mm.rhomboidei und ihr bertragungsschmerzmuster
Triggerpunkte (●) in den Mm.rhomboidei (Rautenmuskeln)
und ihr Übertragungsschmerzmuster (▒)
     
Beispieltriggerpunkt im hinteren oberen Sgemuskel (M.serratus posterior superior)   bertragungsschmerzmuster fr den M. Serratus posterior superior
Beispieltriggerpunkt (●) im hinteren oberen Sägemuskel (M.serratus posterior superior)   Übertragungsschmerzmuster (▒) für den M. Serratus posterior superior
 
Triggerpunkte des mittleren Anteil des M. Trapezius und dazugehriges bertragungsschmerzmuster
Triggerpunkte (●) des mittleren Anteil des M. Trapezius und dazugehöriges Übertragungsschmerzmuster (▒)

Diagnostik

Anamnese:

  • Berufliche Tätigkeit mit anstrengender Haltung?
  • Bildschirm – Arbeit?
  • Brennende Schmerzen zwischen den Schulterblättern, verstärkt durch längeres aufrechtes Sitzen oder Stehen?
    Exzessives Training?
  • Habituelle Anspannung (gewohnheitsmäßiges Hochziehen der Schultern)?
  • Emotionale Belastung?

Inspektion:

  • Haltung – besonders bei längerem Sitzen runde Schultern
  • Versucht der Patient sich „krampfhaft aufrecht zu halten?

Triggerpunktdiagnostik und Körperliche Untersuchung:

  • Untersuchung des M. Pectoralis major (großer Brustmuskel) und des M. Serratus anterior auf Triggerpunkte sowie Gleitfähigkeit der Scapula auf dem Thorax überprüfen.
  • 2 weitere mögliche myofasciale Ursachen interscapulärer Schmerzen: Triggerpunkte in den Mm. Scaleni (Rippenhaltern) oder Störungen der unteren HWS-Segmente bzw. Muskulatur.
  • WS-Inspektion

Micro-Analyse:

  • Mit Hilfe bestimmter, spezieller Frequenzen kann festgestellt werden, ob Muskelschmerzauslöser die Ursache der Beschwerden (Gewebsfrequenzen) sind und in welchem Zustand sich das Muskelgewebe ( Zustandsfrequenzen) befindet.
Beurteilung der Statik: (Beinlängendifferenz, Beckenfehlstellungen, Gangbild)


Therapie:

  • Behebung der Fehlstatik (Beinlänge, Becken) durch SMT
  • Micro-Alkalisierung - „Myofascial“ (wird Schmerzpatienten empfohlen!)
  • Frequenz-spezifische Therapie (FsT) – Programm: TrPl.
  • Triggerpunkt-Therapie (Akkustikwelle / MTO / Triggerpunktur (PG-SMo)
  • Thermotherapie
  • Medizinische Trainingstherapie (MTT) (erst nach Beruhigung der TrP!)
  • Unterstützung mit entsprechenden Naturheilmitteln und hohen Vitamingaben

CAVE:

Keine Infiltrationen mit Lokalanästhetika und kein Dry Needling in den schmerzenden Bereich (Triggerpunkte)!
Erhebliche Nebenwirkungen und Schmerzverstärkung möglich!

Dem speziell ausgebildeten Schmerztherapeuten stehen eine ganze Reihe effizienter Behandlungsvarianten zur Verfügung, um seinen Patienten wieder zu einer entsprechenden Lebensqualität zu verhelfen.

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Mein Name ist „FIBROMYALGIE“...

14.02.2010

Mein Name ist „FIBROMYALGIE“ und ich bin eine unsichtbare Krankheit.

Ich bin von nun an mit dir verbunden. Die anderen um dich herum können mich weder sehen, noch hören, aber DEIN Körper weiß, dass ich da bin. Ich kann dir wie und wo es mir gefällt Schmerzen verursachen. Ich kann in einzelnen Körperpartien einen Schmerz verursachen, wenn ich aber guter Laune bin, mache ich das im ganzen Körper. Erinnere dich an die Zeit, in der du voll Energie und Freude warst. Ich habe dir deine Energie genommen und sie durch Müdigkeit ersetzt. Ich habe dir auch deinen Schlaf genommen, dir dafür einen trägen Geist gegeben. Ich kann dich innerlich beben, dich brennende Hitze und Eiseskälte gleichzeitig spüren lassen, wenn sich alle anderen wohl fühlen. Aja, ich kann dir auch Angst machen und dich depressiv stimmen. Wenn du dir einen schönen Tag ausgedacht hast, voller Pläne bist, kann ich alles über Board werfen. Du hast nicht nach mir gefragt, aber ich habe dich gewählt. Warum? Vielleicht wegen eines verschleppten Virus? Wegen eines Autounfalls? Eines Traumas? ....wie auch immer, jetzt bin ich bei dir.

Ich weiß, dass du viele Ärzte konsultieren wirst, die mich nicht kennen. Du kannst es ruhig probieren, ich werde dabei lachen. Du wirst mehrere Ärzte besuchen müssen bis du jemanden finden wirst, der dir wirklich helfen kann. Man wird dir Schmerz- und Schlaftabletten und auch jene „für die gute Psyche“ anbieten. Man wird dir sagen, du würdest an krankhafter Angst oder Depression leiden. Man wird dir Massagen empfehlen und dir raten, einfach etwas mehr zu schlafen, positiver zu denken und mal locker zu lassen. Man wird dir mit den Fingerspitzen auf die schmerzhaftesten Punkte drücken und alles schlimmer machen. Man wird dich kurz gesagt nicht ernst nehmen, wenn du versuchst klar zu machen, dass du am Ende deiner Kräfte stehst.

Du wirst glauben im Versuch, die um dich die Schreie deines Körpers hören zu lassen, nach und nach deine Würde zu verlieren....

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Siehe auch Links: Schmerztagebuch einer jungen „Fibromyalgie“-Patientin
Fibromyalgie und Trigger
Trigger 

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Muskel- und Bewegungsschmerz Triggerpunkte

19.10.2008

Schmerzen des Bewegungs- und Stützapparates, die unter Belastung zunehmen, bezeichnet man - im Gegensatz zum „Ruheschmerz“ - als „Bewegungsschmerz“. Ein Problem, das ständig zunimmt und dem sowohl Allgemeinmediziner als auch Fachärzte (Orthopäden) vielfach ratlos gegenüber stehen. Schmerzen des Rückens, der Schulter, der Hüfte, der oberen und unteren Extremitäten und der Gelenke gehören dabei zu den von Hilfesuchenden am häufigst genannten Beschwerden.

Die Ursache von Muskel- und Bewegungsschmerzen liegt in den meisten Fällen daran, daß Triggerpunkte (= Muskelschmerzauslöser) aktiv geworden sind, was aber leider nur in den seltensten Fällen erkannt wird, weil viele Ärzte und Therapeuten die Triggerpunkt-Medizin nicht kennen oder sie einfach nicht akzeptieren wollen. Das wiederum ist darauf zurückzuführen, daß Mediziner weder während des Studiums noch während ihrer Facharztausbildung in irgend einer Weise dazu angehalten werden, sich auch sinnvollen Alternativen zu öffnen.
Dazu kommt auch noch, daß man Triggerpunkte in Röntgen-, Kernspin- oder Ultraschalluntersuchungen (noch) nicht sichtbar machen kann, weshalb sie in den Augen der meisten Mediziner und Therapeuten nicht existieren und somit nicht Schmerzauslöser im Muskel- und Skelettsystem sein können.

Diese Ansicht ist fatal!

Triggerpunkte verursachen den Betroffenen heftige Schmerzen, deren Ursache nur nach einer exakten Untersuchung des Patienten mit speziallen Diagnostik- und Meßgeräten festgestellt werden kann. Diese etwas zeitaufwendige Untersuchung ist unbedingt erforderlich, weil sie das Aufspüren aktiver und latenter Trigger in den schmerzenden Muskelarealen ermöglicht.
Sehr oft wird die Untersuchung dadurch erschwert, dass die Triggerpunkte sich nicht direkt am Ort der Schmerzempfindung befinden, sondern von einer ganz anderen Stelle des Körpers aus ein sogenanntes „Übertragungsphänomen“ auslösen.
So zum Beispiel können Schmerzen des Iliosakralgelenkes (ISG) durch Triggerpunkte in der Wade ausgelöst werden, Triggerpunkte des Schulterblatthebers (M.Levator scapulae) lösen nicht nur Schmerzen um das Schulterblatt herum aus, sondern können Schmerzen und Gefühlsstörungen bis in den Lendenwirbelsäulenbereich und sogar bis in das Gesäß und die Beine übertragen.

Zusätzlich können Brustschmerzen, die sich wie Angina-pectoris Beschwerden äußern durch Trigger im M.Levator scapulae ausgelöst werden. (s.Abb.)

Muskelschmerz, Bewegungsschmerz Triggerpunkte

Werden die aktiven, schmerzauslösenden Triggerpunkte nicht rasch erkannt und behandelt, kann es zu Veränderungen der Nervenzellen im Rückenmark kommen, so daß man schon nach realtiv kurzer Zeit von chronischen Rückenschmerzen spricht. Und in der Folge reagieren die überempfindlichen Schmerzübrtragungsnerven der Triggerareale schon auf geringste Belastungen - aber auch in Ruhe - mit Schmerzsignalen an das Gehirn.

Wird nun die Ursache der Schmerzen nicht erkannt oder nur unzureichend behandelt, entwickelt sich für den Patienten nicht selten eine typische sogenannte „Schmerzkarriere“, in der erfahrungsgemäß sämtliche verfügbare Therapien „ausprobiert“ werden ohne jedoch den ersehnten Heilerfolg zu erreichen.

Echte Abhilfe schaffen können hier nur spezifische Behandlungsmethoden nach erfolgten speziellen Diagnostikverfahren wie Statikanalyse, Messung der Wirbelsäulen und Gelenkbeweglichkeit, spezifische Triggerpunkt-Diagnostik, Micro-Analyse, Schmerzanamnese mit Hilfe eines Triggerpunkt-Schmerz- und Screening- Bogens, sowie die genaue Befragung des Patienten nach möglichen Auslösern der Beschwerden, die ausschließlich dem professionellen Behandler - (Vorsicht vor sog. Trittbrettfahrern ohne fundierte Ausbildung!) - zur Verfügung stehen.

Jeder Arzt und Therapeut muß zukünftig bei Klagen seiner Patienten über Beschwerden an Triggerschmerzen denken. Die meisten Schmerzen des Muskel- und Skelettsystems sind in irgendeiner Form mit der Existenz von Triggern verbunden. Auf Dauer wird es schwer sein, sich der Logik der Triggerpunkt-Medizin zu verschließen
Die Triggerpunktmedizin ist eine wissenschaftlich begründete Methode, die eine Bereicherung und zukünftig ein integraler Bestandteil der Schulmedizin sein muß
 — Dr.med.W. Bauermeister, Begründer der Triggerpunkt-Medizin

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Siehe auch Links: Schmerztherapie
Leistungs- und Gesundheitssportler
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Schwindel-Attacken — aktive Trigger als mögliche Ursache

18.09.2007

Schwindel-Attacken oder permanenter Schwindel sind ein sehr häufig geschildertes quälendes Leiden vieler Menschen. Diese Symptome können unterschiedliche Ursachen haben, die zum Teil durchaus harmlos sein können.
Um das festzustellen, ist eine umfassende (fach-)ärztliche Untersuchung erforderlich. Erst nach Vorliegen einer exakten Diagnose läßt sich die weitere Vorgangsweise bestimmen.

Dazu sind folgende Untersuchungen erforderlich:

  • neurologisch
  • internistisch
  • HNO
  • Augen
  • orthopädisch

Bleiben alle diese Untersuchungen ohne Befund, so sind Ärzte häufig am Ende ihrer Möglichkeiten angelangt, sie wissen nicht mehr weiter. Zurück bleiben verzweifelte Patienten, die verständlicherweise keinen Rat mehr wissen.
In dieser ausweglos scheinenden Situation sollten diese Schwindel-geplagten Menschen in jedem Fall einen Triggerpunkt-Spezialisten aufsuchen, denn in seinem Bereich liegt sehr oft der Schlüssel zu einer erfolgreichen Schwindel-Bekämpfung.

Der Triggerpunkt-Therapeut untersucht vorrangig die Muskulatur auf aktive Schmerzpunkte bzw. Gefühlsstörungsauslöser, auf die sämtliche Schwindelzustände zurückzuführen sein könnten und zwar in folgenden Arealen:

  • M. Sternocleido
  • M. Trapezius
  • M. Levator scapulae
  • M. Temporalis
  • Mm. Scaleni
  • Kurze Nackenstrecker

Außerdem werden der 1. Halswirbel (Atlas) und der 7. Halswirbel (Prominens) auf eventuelle Verschiebung und das ISG wegen der craniosacralen Verbindungsbahnen vorsorglich auf mögliche Blockaden untersucht.

Ergeben diese Untersuchungen einen Befund, so ist eine umfangreiche, osteopraktische Behandlung (Triggerpunkt-Therapie) dringend angezeigt, die in den meisten dieser Fälle zum Erfolg führt.

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Dauerschmerzen im unteren Rücken

30.03.2007

In der Gesundheitsbeilage einer renommierten Tageszeitung bittet eine besorgte Tochter um Rat in folgendem Anliegen:

Die Mutter leide bereits seit Jahren unter chronischen Schmerzen im Kreuz- und Steißbeinbereich. Sie habe alle therapeutischen Möglichkeiten ausgeschöpft, jedoch nichts hätte auf Dauer geholfen. Die Diagnose laute stets Abnützung, wogegen auch Injektionen oder Infusionen keine dauerhafte Linderung brächten.

Der antwortende Facharzt empfiehlt – von der ihm vorliegenden Diagnose ausgehend – „eine ganze Reihe von Maßnahmen, die Schmerzen lindern können...“ Angeführt werden dann sowohl Infiltrationen, schmerzstillende und entzündungshemmende Antirheumatika und andere Schmerzmittel als auch physikalische Behandlungen, wie Kältetherapie, Massagen, Heilgymnastik etc. oder, falls nötig, der Griff zu „noch stärkeren Schmerzmitteln“.

Dazu ist folgendes festzuhalten: Als Ursache für Schmerzen am Bewegungs- und Stützapparat stehen in den meisten Fällen an erster Stelle Triggerpunkt-(Muskelschmerzauslöser)-Aktivitäten. Diese können eigenständig auftreten oder sich zu bestehenden rheumatischen Beschwerden oder Abnützungserscheinungen dazu vergesellschaften. Das sind durch Studien belegbare Erfahrungswerte!

Leider hat man das in Österreich noch immer nicht erkannt und was in anderen Ländern längst zum Standard medizinischer Betreuung gehört, wird hierzulande noch immer nicht angewandt, nämlich die Triggerpunkt-Diagnostik (nach Dr.W.Bauermeister) mit anschließender entsprechender Behandlung. Wäre diese im vorliegenden Fall durchgeführt worden, hätte man der Patientin wahrscheinlich helfen und ihr dadurch unnötige Belastungen ersparen können.

Deshalb unser dringender Rat: In allen solchen und ähnlichen Fällen unbedingt einen Trigger-Spezialisten (Osteopraktiker) aufzusuchen und eine Triggerpunkt-Analyse durchführen zu lassen.

Siehe auch folgende Links:

Schmerztherapie
MYOSANTHE®
Aktuelles

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Fibromyalgie und Trigger

02.08.2006

„Fibromyalgie“ bedeutet wörtlich „Muskelfaserschmerzzustand“ und bezeichnet einen chronischen Schmerzzustand mit anhaltenden Muskelschmerzen von unterschiedlicher Intensität, die über den gesamten Körper verteilt sein können.
Der Krankheitsverlauf beginnt schleichend mit Müdigkeit, Schlafstörungen, Magen-Darm-Beschwerden und häufig mit Schmerzen im unteren Rückenbereich, später auch im oberen Rücken- sowie Nacken-Schulter Bereich. Hinweise auf entzündliche Prozesse (Rheuma) gibt es nicht.
Die Reihenfolge der geschilderten Beschwerden kann unterschiedlich sein, wesentlich dabei ist, daß die Schmerzen sowohl oberhalb als auch unterhalb der Gürtellinie bestehen und daß sie sich im weiteren Verlauf fast immer auch auf Arme und Beine erstrecken und der Patient häufig über Kribbel- und Taubheitsgefühl klagt.
Die Beschwerden können sich über beide Körperhälften erstrecken, körperliche und auch seelische Belastungen sowie naß-kaltes Wetter können diesen Zustand zusätzlich verschlechtern.

Die „Tender points“
Die Diagnose lautet Fibromyalgie, wenn sich beim Patienten die oben erwähnten Beschwerden nachweisen lassen und mindestens 11 der 18 definierten Druckpunkte,die sogenannten „Tender points“, auf eine Druckanwendung von 1,5 kg besonders schmerzhaft reagieren. Diese Punkte, die sich am Übergang des Muskels zur Sehne befinden, dürfen nicht mit den Triggerbereichen der Muskeln verwechselt werden.
Da eine exakte Diagnose anhand eindeutiger Labor- oder Röntgenbefunde bislang noch nicht möglich sind, häufen sich leider Fehldiagnosen.

Dr. Wolfgang Bauermeister, ein Pionier in der Schmerztherapie und Begründer der modernen Trigger-Therapie, betrachtet die Fibromyalgie als einen Extremzustand der Trigger-Krankheit, weil bei dieser Krankheit praktisch in jedem Muskel Trigger zu finden sind. Leider kommt es aber immer wieder zu Fehldiagnosen, das heißt, die Patienten leiden nicht unter Fibromyalgie, dieser schweren, derzeit noch nicht heilbaren Krankheit, sondern an der Trigger-Krankheit (Myofasciales Triggerpunkt-Syndrom), die mit der MyoVital®-Therapie (= eine Kombination der Triggerpunkt-Osteopraktik nach Dr. W. Bauermeister und der MYOSANTHE®) erfolgreich behandelt werden kann.

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Siehe auch Links: Schmerztagebuch einer jungen „Fibromyalgie“-Patientin
Mein Name ist „FIBROMYALGIE“... 
Trigger

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Akuter Rückenschmerz – Teufelskreis

14.11.2005

Anfallsartige und sich hartnäckig haltende Rückenschmerzen könnten vielfach vermieden werden, wenn die Alarmsignale beachtet und Sofortmaßnahmen eingeleitet würden.

Solche Schmerzattacken kündigen sich meist lange vor diesem Ereignis an, der Patient leidet unter Bewegungseinschränkungen, dumpfem Schmerz im LWS-Bereich mit oder ohne Ausstrahlung ins Gesäß, die Beine und/oder in die Leiste, sowie häufig auch an Schlafstörungen durch Ruheschmerz.

All diese Beschwerden können sich derart verstärken, dass der Betroffene buchstäblich „zu Boden geht“, sich nicht mehr aufrecht halten kann.

Im Akutstadium wird dann oft zu Selbsthilfemaßnahmen gegriffen – Überwärmungsbäder, Schmerzmittel, Salben etc. lösen das Problem jedoch nicht. Die Konsultation eines Arztes wird also unvermeidlich, aber der Leidensweg setzt sich in vielen Fällen dennoch fort. Akutfälle werden nämlich meist mit Spritzen oder Infusionen behandelt oder die vermehrt praktizierte „Neural“-Therapie wird eingesetzt, das heißt die Schmerzpunkte werden „gequaddelt“ (= Schmerzmittel werden in Schmerzauslöser injiziert), was bei einem Großteil der Fälle zu noch heftigeren, unerträglichen Schmerzen führt. Aber auch die „Manual“-Therapie bleibt so gut wie wirkungslos, sie kann hingegen die Schmerzen ebenfalls verstärken. Dazu kommt noch die übliche Verschreibung von Schmerzmitteln in Kapsel/Tablettenform, kombiniert mit „Magentabletten“ zur besseren Veträglichkeit, die jedoch überhaupt nichts bewirken, was die Schmerzen lindern geschweige den zur Heilung führen könnte.

Vielmehr haben diese Medikamente zahlreiche Nebenwirkungen, wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall etc. zur Folge. Deshalb ist davon dringend abzuraten! Besonders hingewiesen muß in diesem Zusammenhang auf die Gefahren bei der Verwendung von „Muskelentspannungsmittel“ werden. Sie führen zum Verlust der Muskelkoordination. Zudem besteht bei längerer Einnahme Suchtgefahr!

Der Fall liegt klar auf der Hand: Beim beschriebenen Beschwerdebild handelt es sich zweifelsfrei um hohe Trigger(=Muskelschmerzauslöser)-Aktivitäten, die auf sämtliche der angeführten Behandlungsmethoden höchst aggressiv reagieren, den Schmerz meist noch verstärken und den Patienten beinah verzweifeln lassen. Diese Trigger können sowohl lokal geortet werden, aber auch einen Übertragungschmerz auslösen.

Trigger lassen sich in einem speziellen Verfahren, das dem Trigger-Therapeuten vorbehalten ist, auflösen, wodurch der Schmerz effizient beseitigt, der Teufelskreis endgültig durchbrochen und die „Altagsbeanspruchbarkeit“ des Patienten wieder erreicht wird.

Siehe Links:

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Die Tücken des Meniskus
Diagnose und Behandlung
01.05.2011

Eine Meniskusläsion / Meniskusruptur stellt eine Verletzung von einer der beiden Knorpelscheiben (Menisken) dar, die sich zwischen Oberschenkel- und Schienbeinknochen befinden.
Man unterscheidet im Kniegelenk 2 Menisci, nämlich den Innenmeniskus und den Außenmeniskus. Beide dienen als eine Art „Puffer”, denn sie ermöglichen eine gleichmäßige Druckbelastung, eine gleichmäßige Übertragung der Kraft und helfen dabei, das Kniegelenk zu stabilisieren.
Der Meniskus verteilt aber auch die Gelenkschmiere, die insbesondere für den Schutz des Knorpelgewebes verantwortlich ist.

Die Ursachen für Meniskusverletzungen (Meniskusrupturen) reichen von traumatisch (unfallbedingt) bis hin zu degenerativ (durch übermäßige Belastung bedingt).
50% der Meniskusläsionen sind degenerativer Natur. Sie entstehen im Laufe des Lebens durch vermehrte Beanspruchung, wobei bestimmte Berufsgruppen mehr oder weniger davon betroffen sind.
Ca. 40% der Meniskusverletzungen entstehen als Folge einer indirekten Gewalteinwirkung. Indirekte Gewalteinwirkungen sind plötzliche Überstreckungen oder Beugungen des Kniegelenks, die unbeabsichtigt die Meniskushinterhörner einklemmen.
8% der Meniskusläsionen entstehen durch direkte Gewalteinwirkungen.
2% treten genetisch bedingt auf. Es gibt Menschen mit genetisch bedingten Fehlformen des Meniskus. Auch Zystenbildungen und vermehrte Kalkeinlagerungen im Bereich der Menisken können im Verlauf des Krankheitsbildes zu Meniskusläsionen führen.

Symptome

  • Schmerzen
  • Rezidivierende Gelenkblockierungen
  • Schwellung
  • Ergußbildung
  • Belastungs-/ Kraftverlust

Diagnostische Verfahren

  • Manuelle Untersuchung (Meniskuszeichen, Palpation)
  • Zur Bestätigung positiver Meniskuszeichen – MRT/CT
  • Arthroskopie

Klinische Untersuchungszeichen

  • Überstreckschmerz
  • Schmerzen bei maximaler Beugung des Kniegelenks, Druckschmerz im Gelenkspalt
  • Möglicher Rotationsschmerz
  • Muskelatrophie

Therapie (als Nachbehandlung nach Arthroskopie und bei konservativer Behandlung)

  • Frequenz-spezifische Therapie
  • Lasertherapie
  • Triggerpunktur
  • Medizinische Trainingstherapie
Frequenz-spezifische Therapie   Frequenz-spezifische Therapie
Heilende spezifische Frequenzen durchfluten das Kniegelenk und wirken sich somit positiv auf Entzündung, Schwellung und Gelenkerguß aus.
     
Lasertherapie   Lasertherapie
Spezifische Anwendungsgebiete von Laser sind:
Wundheilung und Gewebsregeneration
Entzündliche Prozesse
Schmerzindikationen
     
Triggerpunktur mit PG-Schmerzmodul   Triggerpunktur mit PG-Schmerzmodul
Das Therapieprinzip des PG-Schmerzmodul beruht auf einer speziellen Behandlung von Schmerzpunkten am Gelenk, die in Kombination von mechanischem Druck und einer therapeutisch hochwirksamen Frequenz besteht.
     

Therapieziele

  • Schmerzreduktion (Schwellungsabbau, Gelenkerguß-Bekämpfung, Entzündungshemmung)
  • Wiederherstellung der Alltags- bzw. Sportbeanspruchbarkeit

Was in jedem Fall bedacht werden sollte:

Die manuelle Meniskus-Untersuchung besteht in der Regel aus 5 Tests und nur wenn mindestens 4 davon positiv ausfallen, sind weitere Untersuchungen wie Kernspintomographie und/oder Arthroskopie angezeigt. Selbst wenn 2 von den 5 Tests positiv sind, es dem Patienten aber möglich ist, das Kniegelenk zu beugen und zu strecken, kann ihm unter Umständen eine Operation selbst dann erspart werden, wenn die Kernspintomographie eine Schädigung des Meniskus (Ruptur) aufzeigen sollte. Hierbei kann es sich möglicherweise auch nur um einen „Haarriß” handeln, der innerhalb weniger Wochen von selbst verklebt oder die Ruptur verläuft „stumm”. In diesen Fällen sind vor allem konservative Maßnahmen, wie Frequenz-spezifische Therapie, Lasertherapie, Triggerpunktur und medizinische Trainingstherapie (heilgymnastische Übungen) angezeigt.

Es ist sehr wichtig, das zu wissen, weil Arthroskopien zu heftigen, sehr schmerzhaften Gelenkergüssen führen können, die unter Umständen punktiert werden müssen, um die Ergüsse abzuführen.
Arthroskopien bedürfen zudem einer wirksamen Nachbehandlung, um die Wiederherstellungs-Dauer des betroffenen Gelenks zu verkürzen. Hier leistet der Mikrostrom und Laser beste Dienste.

Fazit: Bei allen Meniskusproblemen sind eingehendste Untersuchungen sinnvoll und werden daher dringend empfohlen. Dem Osteopraktiker stehen nach präziser Analyse sämtlicher vorliegender Daten medikamenten- und schmerzfreie Behandlungsvarianten zur Verfügung, die exakt auf den/die einzelne(n) Patienten/in abgestimmt werden können.

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Tennisellbogen – „Pseudo“-Tennisellbogen

10.02.2009

Unter der etwas irreführenden Bezeichnung „Tennisellbogen“ versteht man eine Verschleiß- und Überlastungsreaktion der Sehnenansätze am äußeren Ellbogenknorren (Epicondylus lateralis), die heftige Schmerzen auslösen kann. Davon sind naturgemäß nicht nur Tennisspieler betroffen sondern in zunehmendem Maße auch Menschen mit Tätigkeiten, die ihre Unterarme und Ellbogengelenke ständig überbeanspruchen; dazu zählen HandwerkerInnen, KassiererInnen, ArbeiterInnen am Computer („Maus-Arm“) u.ä.
Dieses Problem, das in jedem Alter auftreten kann, betrifft bevorzugt die Altersgruppe zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr.

Treten die Beschwerden auch dann auf, wenn keine Überlastungsreaktion der Unterarmstrecker vorliegt, so können aktive Triggerpunkte im HWS/BWS-Bereich ein Übertragungsphänomen in den Ellbogen bzw. in die Hand auslösen. In diesem Fall spricht man von einem „Pseudo“-Tennisellbogen.

M.supraspinatus   M.infraspinatus

Triggerpunkte am M. supraspinatus (X) und ihr Übertragungsphänomen (rot) am Arm, Ellbogen bis in die Unterarme.

 

Triggerpunkte am M. serratus post. sup. (X) und Übertragungsschmerzmuster (rot) bis in die Hände.

Symptome:

  • Immer wiederkehrende Schmerzen am äußeren Ellbogenknorren
  • Anhaltend oder gelegentlich Schmerzen vom Arm bis ins Handgelenk,
    Schmerzen beim Heben und Beugen des Armes
  • Druckschmerz, mitunter Schwellung am äußeren Epicondylus
  • Übertragungsschmerzen in den Ellbogen bei stereotyper Fehlhaltung
    (Computer-Arbeit, Handarbeit in einer bestimmten Höhe etc.)

Die Diagnostik orientiert sich vor allem an der typischen Krankengeschichte und der klinischen Untersuchung:

  • Abklärung: HWS/BWS (Triggerpunkt-Diagnostik, Micro-Analyse)
  • WS–Inspektion – SMT (HW C5-C7, Schultergelenk, Ellbogengelenk)
  • Provokationstests (Chair-Test, Thomsonscher Handgriff, Bowden-Test)
  • Triggerpunkt-Dg und Micro-A. der oberen Extremität (Oberarme, Unterarme, Hände)

Therapie:

  • Triggerpunkt-Schmerztherapie
  • Micro-Therapie-Programme: Triggerpunkte, Schmerz Gelenke-Sehne, Akupunktur
  • Kryotherapie bei akuten, Thermotherapie bei chronischen Fällen
  • Vorsichtige Muskeldehnungen
  • Magnetplaster-Akupunktur (Taiki-Methode)
  • Orale Einnahme von entzündungs- und schmerzhemmenden Medikamenten
  • Medizinische Trainingstherapie (im Anschluß an Akut-Phase)
CAVE: Keine Infiltrationen mit Lokalanästhetika oder Kortison! – Gefahr von irreparablen Schäden und Schmerzverstärkung
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Siehe auch: Triggerpunkt und Ligament Injektionen (Infiltrationen)

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Kniegelenksarthrose

02.01.2009

Das Kniegelenk ist das größte und vielleicht wichtigste Gelenk des menschlichen Körpers. Bei jedem Schritt trägt es das gesamte Körpergewicht und leistet dabei ganze Arbeit. Das Kniegelenk ist mechanisch hochbelastet und kann im Laufe der Zeit auf diese Belastungen im Sinne eines Verschleißschadens reagieren. Verschleißvorgänge sind zunächst keine Erkrankung, sondern normale, zu erwartende Alterungsprozesse. Wenn diese Abnutzungen aber das altersentsprechende Maß deutlich überschreiten, spricht man von einer Arthrose.

Unter einer Kniegelenksarthrose (Gonarthrose) versteht man alle degenerativen (verschleißbedingten) Erkrankungen des Kniegelenks, die durch zunehmende Zerstörung des Gelenkknorpels unter Mitbeteiligung der Gelenkstrukturen wie Knochen, Gelenkkapseln sowie der gelenknahen Muskulatur gekennzeichnet sind.

Die Gonarthrose ist eine häufige Erkrankung des Erwachsenen mit einer hohen Prävalenz der über Sechzigjährigen.
är sportbedingte Kniegelenksarthrose findet sich eher selten. Für die sportbegünstigte Arthroseentwicklung bedarf es zumeist zusätzlicher erschwerender Faktoren, wie z.B. Fehlstatik, posttraumatische Bandinstabilität, Knorpelvorschädigung, permanente (über viele Jahre bestehende) Gelenküberlastung, Aufhebung der Stoßprävention nach Meniskektomie, katabole Stoffwechselsituation durch mangelnde Regeneration, primär entzündliche Erkrankungen (rheumatischer Formenkreis), Stoffwechselerkrankungen (Diabetes mellitus, Gicht) und eine gestörte Gelenkschmierenproduktion (posttraumatisch, entzündlich).

Durch eine Kniearthrose wird einerseits die Arbeitsfähigkeit und Sportbeanspruchbarkeit, andererseits aber auch die persönliche Lebensqualität stark beeinträchtigt

Die ersten Symtome der Gonarthrose sind unspezifisch und flüchtig:

  • Diffuser Gelenkschmerz nach Belastung
  • Steifigkeitsgefühl im Kniegelenk
  • Kälteempfindlichkeit

Nach diesen Frühsymptomen folgt die typische Schmerztrias:

  • Einlauf- (Eingeh-) schmerz nach längerer Ruhe
  • Schmerzen bei längerer Belastung
  • Ermüdungsschmerz im Anschluß an die Belastung

Spätsymptome sind:

  • Nachtschmerz
  • Schmerzhafte Bewegungseinschränkung
  • Schwellung/Überwärmug des Kniegelenks
  • Deformierung
  • Achsenabweichung

Die Diagnostik umfasst folgende Schritte:

  • Beurteilung der Statik (Beinlängendifferenz, Beckenfehlstellungen, Gangbild)
  • Palpation (Überwärmung, Erguß, Schwellung, Krepitation, Druckschmerz)
  • Funktionstests und Schmerztests (Zohlen-Zeichen, Meniskustests)
  • Micro-Diagnostik
  • Triggerpunkt-Diagnostik

Bei Verdacht auf arthrotische Veränderungen im Kniegelenk wird der Nachweis röntgenologisch erbracht.

CAVE: Eine arthroskopische Untersuchung ist nur im Zusammenhang mit unbedingt notwendigen Maßnahmen, wie z. B. der Entfernung eines freien Gelenkkörpers etc. indiziert.

Therapie:

  • Behebung der Fehlstatik (Beinlänge, Becken) durch SMT
  • Micro-Alkalisierung – „Regenerationswickel Arthrose“/„Myofascial“
  • Micro-Therapie – Programm: „Gelenkarthrose akut/chronisch“
  • Triggerpunkt-Therapie – Beseitigung vergesellschafteter Muskelschmerzauslöser
  • Thermotherapie (Spezielle Muskel- und Gelenkheillampe)
  • Medizinische Trainingstherapie
  • Untersttzung mit entsprechenden Naturheilmitteln und hohen Vitamingaben
  • Triggerpunkt-Diagnostik
CAVE: Keine Kniegelenkspritzen mit Kortison, Lokalanästhetika oder Hyaluronsäure Infektionsgefahr! Erhebliche Nebenwirkungen und irreparable Verletzungen von Geweben möglich!
(Siehe auch: Triggerpunkt und Ligament Injektionen-Infiltrationen)

Eine OP ist nur bei bereits unerträglichen Ruheschmerzen nach erfolgloser konservativer Behandlung indiziert!

Dem speziell ausgebildeten Schmerztherapeuten stehen eine ganze Reihe von effizienten Behandlungsvarianten zur Verfügung mit deren Hilfe er seinen „Arthrose-Patienten“ wieder eine erträgliche Lebensqualität ermöglichen kann.

Micro-Therapie   Spezielle Muskel- und Gelenkheillampe
Micro-Therapie
Mit speziellen Arthrose-Programm- Frequenzen wird das Kniegelenk durchflutet und somit entzündliche Prozesse abgebaut und Schmerzen sehr rasch gelindert.
 

Spezielle Muskel- und Gelenkheillampe
Durch die Infrarote Wärmeabstrahlung und der Abgabe einer Vielzahl von Naturmineralien auf Behandlungszonen und Akupunkturpunkte kommt es zu einer ganz besonderen Bandbreite elektromagnetischer Wellen, die vom Körper besonders gut aufgenommen werden und tief eindringen, wodurch der Heilungsprozess optimal eingeleitet wird.

 

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Siehe auch Links: Schmerztherapie/Micro-Alkalisierung
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Die überlastete Schulter

02.11.2008

Seit dem Bestehen von Computerarbeitsplätzen läßt sich ein starker Anstieg unterschiedlicher Schmerzsymptome im Bereich der Schulter beobachten. Einseitige und vorwiegend sitzende Tätigkeiten, stereotype Fehlhaltungen, zu wenig Bewegung, aber auch zu starke Beanspruchung, z.B. durch zu hohen Trainingsumfang/-Intensität und mangelnde Regeneration im Sport, gelten als Hauptursachen.

Beim Symptom Schulterschmerz sind zunächst halswirbelsäulenbedingte Nervenwurzelirritationen differenzialdiagnostisch abzuklären, was bei streng lokalisierbarem Schulterschmerz leicht, bei häufig diffusem Schmerzbild aber eher schwierig ist, weil auch eine gegenseitige Beeinflussung Halswirbelsäule /Schulter bestehen kann. Aus diesem Grund ist eine eingehende Schulterdiagnostik unumgänglich.

Die wichtigsten für den Schulterschmerz verantwortlichen Überlastungsschäden:

  1. subakromiales Engpaß-(Impingement) Syndrom
  2. Schleimbeutelentzündung (Bursitis subacromialis)
  3. Sehnenentzündung (Tendinitis) M.supraspinatus
  4. Sehnenansatzentzündung von Muskeln der sog. Rotatorenmanschette am Tuberculum majus (M. supraspinatus und M.infraspinatus)
  5. Aktive Triggerpunkte = Muskelschmerzauslöser mit oder ohne Übertragungsphänomen) im Schultermuskulaturbereich

Diagnostik:

  • Ausführliche Schmerzamnamnese
  • Schulterfunktionstests (Schmerzhafter Bogen, Neer Test, Außenrotation und Abduktion gegen Widerstand)
  • Micro-Analyse
  • Triggerpunkt-Diagnostik
CAVE: Keine Nervenblockade mit Hilfe eines Lokalanästhetikums in den schmerzenden Schulterbereich injizieren lassen! Keine Arthroskopie! Irreparable Gelenkskapsel-, Gewebs- und Nervenschädigungen können die Folge davon sein!

Therapie:

  • Micro-Therapie - Programme: Impingementsyndrom, Bursitis, Gelenkschmerz, Triggerpunkte
  • Triggerpunkt-Therapie
  • SMT (sanfte Manual-Therapie)
  • Schmerzstillende Medikamente wenn nötig
  • Medizinische Trainingstherapie (nach Abklingen der Akut-Phase)
CAVE: Keine Kortisoninjektionen in das Gelenk!
Keine Nervenblockaden mit Lokalanästhetika in den schmerzenden Bereich injizieren lassen!
Keine Antidepressiva oder Muskelentspannungsmittel einehmen!

Alle diese Maßnahmen sind nicht ohne Risiko und können zu erheblichen Problemen und irreparablen Schäden führen!

Sehr oft lassen sich Schultergelenksprobleme mit Hilfe der Triggerpunkt-Therapie über die Muskulatur positiv beeinflussen. Denn in vielen Fällen sind es nur Muskel‑/Sehnenschmerzauslöser (sogenannte Triggerpunkte), die in der das Schultergelenk umgebenden Muskulatur aktiv geworden sind. Aktive Trigger „vergesellschaften“ sich aber meist auch bei einer mechanischen Problematik der Schulter dazu, so daß allein schon die Behandlung dieser Schmerzauslöser zu einer raschen Linderung der Beschwerden führen kann.

M.supraspinatus   M.infraspinatus

Aktive Triggerpunkte (X) und ihr Übertagungsschmerzmuster (rot) im M.supraspinatus.
Die Symtome ähneln haarscharf denen eines Impingmentsyndroms oder einer Bursitis subacromialis.

 

Übertragungsschmerzmuster (rot)
und Lage der entsprechenden Triggerpunkte(X) im rechten M.infraspinatus.
Seine Trigger verursachen Schmerzen an der hinteren und vorderen Schulter. Häufig ziehen sich die Schmerzreize hinein in den Arm bis in die Hände.

Für die Behandlung von Schulterproblemen ist es wichtig die Funktionszusammenhänge der ücksichtigen. Denn nur auf dieser Grundlage kann die für den einzelnen Fall passende Behandlungsweise gefunden werden. Im Wissen um diese Zusammenhänge liegt sehr oft der Schlüssel für eine optimale Behandlung von schwierigen und chronischen Schulterschmerzen, die dem Patienten mitunter auch eine Operation ersparen kann.

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Siehe auch Links: Schmerztherapie
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Konservative Behandlung der Kniegelenk-Arthrose

21.06.2008

cutting

Aus Sicht des Triggerpunkt-Schmerztherapeuten ist bei Arthrose-Problemen von Injektionen ins Kniegelenk strikt abzuraten. Auch die Wirkung der beliebten Topfenwickel oder sogenannter spezieller Gels ist in diesen Fällen gleich Null.
Und zu Operationen bzw. für ein künstliches Kniegelenk sollte der Patient sich erst in allerletzter Konsequenz entscheiden, denn wir kennen heutzutage eine ganze Reihe von Behandlungsmöglichkeiten, die beste Ergebnisse erwarten lassen. Eine der wirksamsten Methoden ist die in Amerika schon seit vielen Jahren erprobte und erfolgreich eingesetzte, in unseren Breiten leider noch wenig bekannte, Micro-Therapie. Diese Behandlungsform mit ihren speziellen Arthrose- und entzündungshemmenden Programmen wird vor allem in der Schmerz-Therapie eingesetzt und wird – sobald sich die ersten untrüglichen Zeichen einer wesentlichen Linderung einstellen – mit einer speziellen medizinischen Trainingstherapie ergänzt. Zudem bietet die Naturheilkunde eine ganze Palette hervorragender Heilmittel, die den Patienten zusätzlich zur Verfügung stehen.

Fazit: Betroffene sollten zunächst auf alle Fälle einer konservativen erfolgversprechenden kombinierten Behandlung wie die Micro-Therapie und die medizinische Trainingstherapie den Vorzug geben und sich zu einem so schwerwiegenden Eingriff wie eine Operation bzw. ein künstliches Kniegelenk erst dann entschließen, wenn alle anderen Möglichkeiten voll ausgeschöpft wurden.

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Siehe auch Links: Schmerztherapie
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Kniegelenksarthrose

28.01.2007

Im Gesundheitsmagazin eines Fernsehsenders wurde jüngst das Thema „Kniegelenksarthrose“ behandelt.
In diesem Beitrag wurde u.a. auf Patienten mit beginnender Arthrose eingegangen, die bereits über Schmerzen klagten. Als konservative Behandlung wurden empfohlen: „Strom“ (Elektrotherapie), Spritzen und Bewegung.

Zu „Strom“: Elektrotherapie bringt Null.
Zu Spritzen: In Gelenke sollte nicht gespritzt werden, weil damit zu hohe Risiken verbunden sind (Mikrotraumen im Gelenk, Infektionsgefahr etc.) Dieser Überzeugung sind namhafte Fachärzte, wohlwissend, daß die Meinungen zu diesem Thema immer noch stark differieren.

Zu Bewegung: Sie ist an sich günstig, jedoch die in diesem Beitrag angewandte „Beinstreckerübung“ ist strikt abzulehnen, weil es zu weiteren Fehl- und Überbelastungen an den vorderen Kniegelenksstrukturen kommen kann. Entgegen den meisten anderen Sport- und Alltagsbewegungen erfolgt bei der „Beinstreckerübung“ die höchste Aktivierung nämlich erst am Bewegungsende. Diese Übung sollte durch die „Beinpresse“ ersetzt werden, nachdem zuvor mit isometrischen Anspannungsübungen für die das Kniegelenk umgebende Muskulatur zu trainieren begonnen wurde.

Auch das Brustschwimmen, das ebenfalls als geeignete Therapie vorgestellt wurde, ist unbedingt abzulehnen, weil es durch die Schwunggrätsche zu hohen Scherkräften im Kniegelenk („Brustschwimmerknie“) kommt. Hier wäre der Kraulstil, sofern er beherrscht wird, anzuraten.

Alles in allem hat der Patient mit beginnender Kniegelenkarthrose gute Aussichten das Problem mit relativ wenig Aufwand in den Griff zu bekommen, worauf demnächst in einer der hiefür vorgesehenen Rubriken näher eingegangen werden wird.

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Myofascial-bedingte Hüft- und Leistenschmerzen

31.10.2010

Eine 45jährige Patientin litt nach einem schweren Schiunfall über mehrere Jahre unter unerträglichen Schmerzen im unteren Rücken, der linken Gesäßhälfte, sowie der Hüfte und in der Leistengegend. Ihre hauptsächlich im Stehen auszuübende berufliche Tätigkeit verschlimmerte die Schmerzen zusehens, so daß sie nur unter Aufbietung all ihrer Willensstärke diese leisten konnte. Zeitweise war sie weder in der Lage aufrecht zu stehen noch zu gehen oder gar zu sitzen. Linderung verspürte sie nur, wenn sie sich hinlegte.
Sie konsultierte verschiedenste Ärzte und Physiotherapeuten, Masseure und Chiropraktiker, aber ihre Schmerzen wurden nach den zahllosen Behandlungen immer stärker. Um überhaupt arbeiten zu können, nahm sie jede Menge unterschiedlichster Schmerzmittel ein, die meist wenig bis gar nicht halfen.

In diesem Zustand bat sie, nachdem sie vermeintlich alle Möglichkeiten ausgeschöpft zu haben glaubte, auf Anraten eines Bekannten um einen Termin in meiner Praxis für eine Schmerz- und Triggerpunkt-Diagnostik.

Diese ergab als Ursache für die Beschwerden die zahlreichen feststellbaren Triggerpunkte im viereckigen Lendenmuskel (M.quadratus lumborum) der linken Körperseite, wo die Patientin auch besonders heftige Schmerzen empfand.

Schmerzen, die durch Triggerpunkte im M.quadratus lumborum ausgelöst werden, erzeugen nicht nur Beschwerden im LWS-Bereich, sondern können auch in Hüften, ins Gesäß oder in die Umgebung des Iliosacralgelenks (Kreuz-Darmbein-Gelenk) bis hin in die Leiste ausstrahlen.

Typische Triggerpunkte (X) im M.quadratus lumborum mit Ausstrahlungsmuster (rot) in Gesäß, Hüfte und Leiste
Typische Triggerpunkte (X) im M.quadratus lumborum mit Ausstrahlungsmuster (rot) in Gesäß, Hüfte und Leiste
                       
Triggerpunkte des viereckigen Lendenmuskels und ihr Übertragungsschmerzmuster
Triggerpunkte () des viereckigen Lendenmuskels und ihr Übertragungsschmerzmuster ()

Beschwerden der Patienten:

  • Klassischer lumbaler Rückenschmerz mit hoher Schmerzintensität, Bewegungseinschränkung, Ausstrahlung in die Gluteal- und/oder Hüftregion und unerträgliche Schmerzen.
  • Dumpf-drückender myofascialer Schmerz, aber häufig auch stechender Bewegungsschmerz.
  • Husten und Niesen erzeugen oft scharfe und äußerst schmerzhafte Stiche.
  • Der Schmerz wirkt lähmend auf die Psyche und erzeugt einen generellen Widerwillen sich zu bewegen.
  • Schlafstörungen durch Schmerzen beim Umdrehen im Bett und/oder Schmerzen beim Aufstehen aus dem Bett oder Stuhl.
  • Ausstrahlung der Schmerzen in die Leistengegend und beim Mann sogar bis ins Scrotum und in die Hoden.

Diagnostik:

  • Schmerzanamnese (Schmerzfragebogen, Befragung)
  • WS-Inspektion (Lumbale Skoliose?)
  • Statikanalyse (Beckenfehlstellung, Beinlänge)
  • Neurologische Tests
  • Triggerpunktdiagnostik (Palpation, Akkustikwelle)
  • Micro-Analyse

Therapie:

  • Wiederherstellung der Statik (Becken-, Beinlängenkorrektur falls nötig)
  • Triggerpunkttherapie (hauptsächlich Akkustikwelle, MTO)
  • Frequenz-spezifische Therapie
  • Thermotherapie
  • PG-SModul (Schmerzmodul - Triggerpunktur)
  • MTT (Medizinische Trainingstherapie – erst wenn akuter Schmerz abgeklungen)
  • Orale Einnahme von Schmerzmitteln (bis Akutphase abgeklungen)
CAVE: Keine Infiltrationen und Spritzenbehandlungen in die Schmerzpunkte! Schmerzverstärkung und Therapieresistenz möglich!
Keine Infiltrationen im Bereich der knöchernen Strukturen der Wirbelsäule und ins ISG! Gewebs- und Nervenschädigung möglich!

Vom viereckigen Lendenmuskel erzeugter Schmerz wird fälschlicherweise häufig auch als Wirbelgelenkarthrose, Bandscheibenproblematik, Ischias, ISG-Blockade oder Bursitis (Schleimbeutelentzündung) der Hüfte diagnostiziert.
MRT, CT oder Röntgen können in manchen Fällen eine BS-Protrusion aufzeigen, diese kann jedoch „stumm“ verlaufen und ist daher nicht für den eigentlichen Schmerz verantwortlich.

Differenzial-diagnostisch sollten immer auch Untersuchungen auf Nieren- und Harnwegserkrankungen und Erkrankung der Prostata beim Mann durchgeführt werden.

Triggerpunkte mit Bezug zum M.quadratus lumborum finden sich häufig auch im kontralateralen viereckigen Lendenmuskel, im M.gluteus medius, M.gluteus minimus, M.gluteus maximus, M.iliopsoas, M.piriformis und in anderen tiefen Außenrotatoren des Hüftgelenks sowie in der Bauchmuskulatur. Deshalb müssen auch diese Muskeln genauestens untersucht werden.

Nur durch eine umfassende, äußerst genaue Triggerpunkt-Diagnostik ist es möglich die Beschwerdenursache herauszufinden und erfolgreich zu behandeln.

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Iliosacralgelenk-Blockade (ISG-Syndrom)

berarbeitet 08.08.2011

Das ISG (Iliosacralgelenk = Kreuz-Darmbeingelenk) ist eine gelenkige Verbindung zwischen dem Kreuzbein (Os sacrum) und dem Darmbein (Os ilium). Das Iliosacralgelenk ist kein richtiges bewegliches Gelenk, sondern eine Verbindung, die durch starke Bänder gesichert wird. Durch diese straffe Verbindung von Bändern hat es nur eine minimale Beweglichkeit.
Aktive Bewegungen können nicht durchgeführt werden.
Durch Fehlstellungen des Darm- oder Kreuzbeins, werden die betroffenen Bänder vermehrt belastet. Die Folge ist eine Spannungszunahme der Bänder, die zu einer Bewegungsstörung des ISG und somit zu einer Blockierung führen kann. Degenerative Veränderungen des ISG sind gerade bei älteren Menschen oft zu beobachten, führen aber meist nicht zu Schmerzen.

Wirbelsäule     Iliosacralgelenk

Das Iliosacralgelenk ist eines der therapieintensivsten, von Schmerzen befallenen Beckenareale. Eine Blockade des ISG kann in jedem Alter vorkommen und betrifft Frauen und Männer gleichermaßen.

Eine ISG-Blockade kann durch verschiedene Ursachen entstehen:

  • Trauma/Verletzungen (eher selten)
  • Funktionelle Fehlhaltungen
  • Unphysiologische Zwanghaltungen
  • Lockere Bänder
  • Morbus Bechterew
  • Verhebetrauma
  • Als Begleitphänomen bei orthopädischen Erkrankungen

ISG Symptome:

  • Schmerzausstrahlung in den Gesäßbereich und/oder
  • Schmerzausstrahlung in die Leiste und/oder Oberschenkelvorderseite und/oder
  • Schmerzen im bergangsbereich von Kreuzbein und LWS
  • Knieschmerzen
  • Sensibilitätsstörungen wie Kribbeln und Ameisenlaufen
  • Schmerzverstärkung nach längerem Sitzen
  • Verstärkung der Schmerzen bei typischen Bewegungen (z.B.Anheben des Beines, Beugen und Drehen des Rumpfes)
Schaltstelle im kleinen Becken
Eine Blockierung des ISG durch reflektorische Muskelspannung führt zu Schmerzen und kann Beschwerden ähnlich wie bei einem Bandscheibenvorfall auslösen. Typisch ist ein tiefer Rückenschmerz, der in die Gesäßbacken und evtl. in die Hüfte und/oder in die Leiste und Oberschenkel ausstrahlt. Verstärkt werden die Beschwerden häufig durch typische Bewegungen, wie z.B. Anheben des Beines oder Drehen und Beugen des Rumpfes
(Ein- und Aussteigen ins/aus dem Auto).

 

Diagnostik: Tests im Stehen und Liegen:

  • Vorlaufphänomen (standing-flexion-test)
  • Spine-Test
  • Patrick-Test
  • Beinverschiebe-Test
  • Micro-Diagnostik (unbedingt erforderlich!)

Differenzialdiagnose:

  • Beckenverwringung
  • Piriformis-Syndrom
  • Hüftgelenksproblematik
  • Triggerpunkt-Aktivitäten (Gluteal-Muskulatur, Rückenstrecker, M.quadratus lumborum)
  • Lumbago/Lumbalgie
  • Bandscheibenvorfall

Therapie:

  • Medikamentöse Schmerztherapie (NSAR) – nicht immer wirksam!
  • Sanfte-Manual-Therapie (SMT) – Deblockieren des ISG
  • Frequenz-spezifische-Therapie (Programme: Facetten akut/chronisch, Triggerpunkte lang, Schmerz akut/chronisch)
  • Micro-Therapie: Feuchttuch-Wickel ISG (sehr bewährt!)
  • Triggerpunkt-Manipulation / PG-SModul (Schmerzmodul - Triggerpunktur)
  • Biomineralienwärmestimulation in Kombination mit Micro-Therapie (sehr bewährt!)
  • Automobilisation
Sanfte manuelle Therapie des ISG Micro-Therapie bei ISG-Schmerz Triggerpunktur der SIPS
Sanfte manuelle Therapie des ISG
Diese Form der Behandlung ist schmerzlos und sehr effektiv.
Micro-Therapie bei ISG-Schmerz
Heilende und schmerzstillende Ströme durchfluten das Gelenk.
Triggerpunktur der SIPS
Spezielle Behandlung der SIPS die in einer Kombination von mechanischem Druck und einer therapeutisch hochwirksamen Frequenz erfolgt.
Programme: Facetten akut/chronisch
Schmerz akut/chronisch

 

CAVE: Keine Infiltrationen des ISG und der dazu vergesellschafteten Triggerpunkte mit einem Lokalanästhetikum in Kombination mit Cortison! Kein Dry needling!
Irreparable Schädigungen und dauerhafte Schmerzen möglich!
Im Extremfall Therapieresistenz!
Keine Medizinische Trainingstherapie bei akuten Schmerzen!

Die Prognose beim ISG-Syndrom ist meist zunächst günstig und bei richtiger Behandlung sind spontane Besserungen keine Seltenheit.
Länger anhaltende Iliosacralgelenk-Beschwerden sind schwer zu behandeln und häufig – insbesondere bei jüngeren Patienten – sogar therapieresistent.
Nur speziell ausgebildete Schmerztherapeuten sind in der Lage, mit Hilfe eines High-tech-Instrumentariums auch in schwierigen Fällen zu helfen.

Siehe auch: Pseudoradikuläre Schmerzsyndrome

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Bandscheibenvorfall (-prolaps)

25.06.2009

Unter einem Bandscheibenvorfall (Diskusprolaps) versteht man die plötzlich oder langsam zunehmende Verlagerung, bzw. den Austritt von Gewebe des Gallertkerns einer Bandscheibe (=Nucleus pulposus) in den Rückenmarkskanal (Spinalkanal) oder
rückwärts-seitlich gegen einzelne Nervenwurzeln. Hierbei kann es durch Druck auf die Nervenwurzeln zu Schmerzen, Gefühlsstörungen und/oder Lähmungen kommen. Bandscheibenvorfälle treten wesentlich häufiger im Bereich der Lendenwirbelsäule (LWS) als im Halswirbelsäulenbereich (HWS) auf.

Symptome des Bandscheibenprolaps:

  • Starke Schmerzen mit Ausstrahlung in Arme oder Beine
  • Gefühlsstörungen wie Ameisenlaufen, Kribbeln, Taubheit
  • Kraftdefizit oder Lähmungen einzelner Muskelbereiche

Diagnose:

  • Neurologische Untersuchung
  • Computer- oder Kernspintomographie
  • Triggerpunkt-Diagnostik
  • Micro-Analyse

Therapie:

Mindestens 8-12 Wochen konservative Therapie (jedoch nicht bei Symptomen die auf Druck auf das Rückenmark hindeuten oder bei Blasen-bzw. Mastdarmlähmung oder bei Sensibilitätsstörungen im analen und genitalen Bereich).

Die Konservative Therapie umfasst folgende Schritte:

  • Medikamentöse Schmerzbehandlung
  • Frequenz-spezifische Therapie
  • Triggerpunkt-Therapie
  • PG Schmerzmodul-Behandlung
  • Medizinische Trainingstherapie nach Abklingen der Akut-Phase
    (Heilgymnastik, Spiralstabilisation, Funktionelles Bewegungstraining)

CAVE:

  • Ein Bandscheibenvorfall kann auch ohne Symptome, also stumm verlaufen.
  • Aktive dazu vergesellschaftete Triggerpunkte (= Muskelschmerzauslöser) können dieselben Symptome wie bei einem Diskusprolaps auslösen und sind oft ursächlich für die Schmerzen und Gefühlsstörungen verantwortlich!
  • Keine risikoreichen operativen bzw. invasiven Methoden vor dem Versuch intensiver konservativer Therapie.
  • Präzise Triggerpunkt-Diagnostik erforderlich!
    Aktive Triggerpunkte der Hüftmuskulatur können ebenfalls Schmerzen, die in die Beine ausstrahlen, hervorrufen.
Frequenz-spezifische Therapie     Wirbelsäulen-Distraktion
Frequenz-spezifische Therapie
Die FST arbeitet mit spezifischen Frequenzen (Schwingungen), die je nach Krankheitsbild für das entsprechende Gewebe eingesetzt werden. Unter dem Einfluß dieser Microströme beginnt die Selbstheilung durch Aktivierung genetischer Prozesse.
    Wirbelsäulen-Distraktion
Unterstützend zur Triggerpunkt-Schmerzbehandlung erfolgt die Dehnung der kleinen, tiefen Rückenstreckmuskeln im LWS-Bereich. Durch Druckentlastung lassen sich die Schmerzen sehr rasch lindern.
                                       
          Spiralstabilisation          
          Spiralstabilisation
Spiral stabilisierte Bewegungen zur Prävention und Therapie von Bandscheibenvorfällen im Anschluß an die Triggerpunkt- Schmerzbehandlung.
         
                                       
Siehe dazu folgende Links: Schmerztherapie 
Trigger 
Aktuelles/Archiv 
Newsflash/Archiv 
       

Inzwischen wird auch in Fachkreisen immer öfter die Ansicht vertreten, dass eine Bandscheibenoperation immer der letzte Ausweg bleiben und nur dann durchgeführt werden sollte, wenn eine exakte Diagnose vorliegt, die Aufschluß über die Ursache und die genaue Lokalisation der Schmerzentstehung gibt.

Betroffene sind daher gut beraten, zur Entscheidungsfindung auch einen Triggerpunkt-Spezialisten (Osteopraktiker) zu Rate zu ziehen. Er verfügt über die entsprechenden Methoden, eine exakte Diagnose erstellen zu können.

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Mögliche Ursachen bei Schmerzzuständen in den Beinen

25.05.2008

Ein Einschnitt von einem Salzburg Tagesanzeiger

In der für medizinische Anfragen vorgesehenen Rubrik einer renommierten Tageszeitung findet sich zum oben angeführten Problem die Stellungnahme eines Facharztes, der aus dem dargestellten Beschwerdebild eine Irritation einer Nervenwurzel zu erkennen glaubt.
Dieser Vermutung kann nur bedingt zugestimmt werden, weil es bei Läufern sehr oft vorkommt, daß während des Laufens sogenannte Triggerpunkte
(= Muskelschmerzauslöser) in der Glutealmuskulatur aktiviert werden, die ein Übertragungsphänomen von einer Gesäßhälfte ausgehend über die Rückseite der Oberschenkelmuskulatur bis hin zu Wade und Fußsohle auslösen können, was häufig mit dem „Ischiasschmerz“ verwechselt wird.

Doch auch wenn nach orthopädischer und neurologischer Abklärung auf sogenannte harte Daten (Abnützung der WS, Bandscheibenproplematik etc.) verwiesen wird, sollte man die Möglichkeit (Wahrscheinlichkeit) von Triggeraktivitäten, die sich dazu „vergesellschaftet“ haben könnten, nicht vernachlässigen. Werden diese durch eine fachgerechte kombinierte Behandlung zunächst beruhigt und schließlich beseitigt, so steht meist einem schmerzfreien Lauftraining nichts mehr im Wege.
Um dies zu erreichen ist es unerläßlich, eine Schmerzanalyse mit Triggerdiagnostik sowie eine Statikanalyse von einem Schmerz- und Triggerpunkt-Therapeuten (Osteopraktiker) durchführen zu lassen.
Daß dies in Österreich kaum geschieht, weil die Triggerpunktmedizin hierzulande leider weitestgehend immer noch unbekannt ist, ist ein bedauerliches Faktum.

Fazit: Es wäre wünschenswert, bei der Diagnose-Erstellung nicht immer in erster Linie die Bandscheiben und Nervenwurzeln im Auge zu haben, sondern ganz bewußt auf Triggerpunktaktivitäten zu achten und zu versuchen die beschriebene Problematik über die Muskulatur zu steuern.

Durch Triggerpunkte verursachte Übertragungsschmerzen...

Siehe auch Links:

Schmerztherapie
Leistungs- und Gesundheitssportler
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Triggerpunkt-Behandlung auch bei Zahnproblemen?

16.11.2009

In manchen Fällen von Zahnproblemen ist die Triggerpunktmethode absolut angezeigt. Und zwar dann, wenn der Patient bereits alles für die Zahnsanierung getan hat und ihm von fachärztlicher Seite versichert wurde, daß das Gebiß vollkommen gesund ist. Dennoch klagen die Betroffenen über (vermeintliche) Zahnschmerzen oder eine Unverträglichkeit von Heiß und Kalt, Luftzug und/oder Berührungsempfindlichkeit im Zahnbereich.

In solchen Fällen sind nicht selten Triggerpunkte die Auslöser der Beschwerden, die in den unterschiedlichsten Bereichen Übertragungsphänomene verursachen und sehr schmerzhaft sein können.

Triggerpunkt-Behandlung auch bei Zahnproblemen

Rot = Übertragungs-Schmerzmuster

Schwarz (X) = Triggerpunkte

Triggerpunkt-Behandlung auch bei Zahnproblemen
Behebung der Beschwerden erfordert eine Spezial-Therapie   Übertragungsschmerzen in diesem heiklen Bereich können nur durch eine spezielle Behandlung der Triggerpunkte beseitigt werden

Der Triggerpunkt-Schmerztherapeut hat die Möglichkeit, die Ursache herauszufinden und die für die Schmerzen verantwortlichen Trigger aufzuspüren und zu behandeln.

Diagnostik:

  • Befragung des Patienten (Schmerzanamnese)
  • Triggerpunkt-Diagnostik
  • Micro-Analyse
  • HWS/BWS-Inspektion
  • Bein-Beckenkontrolle (Statik)

Therapie:

  • Triggerpunkt-Manipulation
  • Frequenz-spezifische Therapie
  • PG-Schmerz-Modul-Behandlung (Triggerpunktur)
  • SMT (falls notwendig)
CAVE: Keine Infiltrationen/Dry Needling in Triggerpunkte!
Diese könnten zu nicht mehr korrigierbaren Schäden führen.

Fallbeispiel:

Im jüngsten Fall ging es um eine junge Patientin , die wegen heftiger Zahnschmerzen nicht ein noch aus wußte. Sie hatte eine komplette Zahnsanierung hinter sich und alle zusätzlichen Untersuchungen waren ohne Befund. Eine Erstuntersuchung ergab eindeutig, daß es sich um Triggerpunkt-Aktivitäten und damit verbundene Übertragungsschmerzen gehandelt hat, die innerhalb mehrerer spezieller Behandlungseinheiten zunächst gelindert und schließlich gänzlich beseitigt wurden.

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Schmerzen und Organ-Funktionsstörungen ohne Befund

28.03.2009

Viele Menschen leiden unter Schmerzen und/oder Funktionsstörungen der inneren Organe, aber die fachärztlichen Untersuchungen ergeben keinen Hinweis auf eine tatsächliche Erkrankung – sämtliche Befunde sind also negativ.

In einer solchen Situation sind die Betroffenen, die oft schon eine wahre Odyssee an Untersuchungen hinter sich haben, meist rat- und hilflos ihren Beschwerden ausgeliefert.
önnte in vielen dieser Fälle rasch geholfen werden, weil Schmerzen und Funktionsstörungen der inneren Organe sehr oft durch aktive Triggerpunkte verursacht werden, was aber nicht erkannt wird, weil sich die Symptome nicht oder kaum von jenen organischer Krankheiten unterscheiden.

So können Triggerpunkte in der Nackenmuskulatur Schmerzen in der Herzgegend, eine sogenannte „Pseudo-Angina pectoris“ verursachen;
Triggerpunkte in den Rückenmuskeln Atemnot bei Belastung;
Bauchmuskel-Trigger Magenschmerzen und Sodbrennen; und
Triggerpunkte in den Rücken- und Bauchmuskeln können Darmbeschwerden (Verstopfung/Durchfälle), Blasen/Prostata und Beckenbeschwerden auslösen.

Das hat zur Folge, daß die Patienten äußerst verunsichert sind und oft auch in großer Angst vor schwerer Krankheit leben.

In all diesen Fällen ist das sofortige Aufsuchen eines Triggerpunkt-Spezialisten angezeigt.
Er kann feststellen, ob Triggerpunkte als Beschwerdeverursacher in Frage kommen und verfügt über das entsprechende Instrumentarium, um gegebenenfalls mit einer relativ einfachen Therapie die Beschwerden zu beheben.

Obwohl die Anzahl jener Schmerzgeplagter, die eine spezielle Triggerpunkt- und Micro-Therapie in Anspruch nehmen, ständig steigt, sind es dennoch noch zu wenige, die über diese Möglichkeit informiert sind, um davon im Bedarfsfall Gebrauch machen zu können.
Dabei sollten alle Menschen, die unter Schmerzen und/oder Funktionsstörungen innerer Organe leiden und deren fachärztliche Untersuchungen ohne Befund sind, keinesfalls resignieren, sondern sich unverzüglich an einen ausgebildeten Triggerpunkt-Spezialisten wenden, der in vielen unklaren Fällen die Ursache für die Beschwerden aufdeckt und die Patienten in eingehenden Gesprächen berät.

Hier einige typische Beispiele aus der Praxis:

 
Triggerpunkte (X) in den Nackenmuskeln lösen Schmerzen (rot) im Brustbereich aus und können auch Atemnot bei Belastung hervorufen. Diese kann sich sehr bedrohlich anfühlen und zu Panikattacken fhren.   Triggerpunkte (X) in den Mm. Scaleni können ebenfalls Schmerzen (rot) bin der Herzgegend verursachen, die auch in den Arm ausstrahlen können.
 
Triggerpunkte (X) im Schulterblattbereich und ihr Übertragungsschmerzmuster (rot) im oberen Rücken sowie im Bereich des Herzens. Diese können eine sogenannte „Pseudo-Angina pectoris“ auslösen. Es kann sich dabei Atemnot einstellen, die zu Panikattacken führen kann.   Triggerpunkte (X) in den Bauchmuskeln sind nicht nur für Magen- und Darmbeschwerden (rot) verantwortlich, sondern können auch Verstopfung oder unkontrollierbare Durchfälle auslösen oder auch Blasen-/Beckenbeschwerden hervorrufen.
Triggerpunkte (X) in den Rückenmuskeln können Darmbeschwerden (rot) auslösen. Unkontrollierbare Durchfälle können die Folge davon sein. Ein Zeichen der Entgleisung des vegetativen Nervensystems, das die Funktion der inneren Organe steuert.    

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