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Fersensporn - Behandlung >>
Der Fersensporn ist eine degenerative Erkrankung, die vorwiegend zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr auftritt und bevorzugt Übergewichtige, Hobbysportler und Personen mit unkorrigierter Fehlstellung der Füße betrifft.
Die Ursache der Fersenspornentwicklung liegt in einer erhöhten Druck- und Zugbelastung der Sehnenansätze am Fersenbein. Der Fersensporn kann durch diese permanenten Überlastungen zu einer Entzündungsreaktion im umliegenden Gewebe führen.
Man unterscheidet zwischen einem unteren und einem hinteren Fersensporn.
Als „unterer Fersensporn“ wird eine schmerzhafte knöcherne Ausziehung am Ansatz einer überbeanspruchten Sehne und der Sehnenplatte der Fußsohle bezeichnet, unter „hinterer Fersensporn“ versteht man einen schmerzhaften dornartigen, knöchernen Sporn am Fersenbeinansatz der Achillessehne.
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Fersensporn
1 – Hinterer Fersensporn
2 – Unterer Fersensporn |
Symptome des Fersensporns
- Belastungsabhängiger, stechender, gelegentlich auch brennender Schmerz im Bereich der Ferse
- Je nach Erkrankungstadium kann der Schmerz erst nach längerer Belastung auftreten oder permanent vorliegen
- Morgendlicher Einlaufschmerz, der sich im weiteren Tagesverlauf zunächst wieder bessert
- Eine Schmerzausstrahlung in den Fuß wie auch in den Unterschenkel ist möglich
- Die Beschwerden verschlimmern sich auf harten Böden oder beim Zurücklegen langer Strecken
Diagnostik:
- Die Schmerzanamnese des Patienten gibt den entscheidenden Hinweis auf die vorliegende Erkrankung, da der Schmerz meist punktuell angegeben wird
- Der beschriebene Schmerz lässt sich auf Druck provozieren
- Micro-Diagnostik
- Eventuell Röntgen, um andere Ursachen des Fersenschmerzes, wie Fremdkörper, Rheuma etc. auszuschließen
Therapie:
- Korrektur der Beinlängenunterschiede und Behebung von Beckenproblemen (ISG-Blockade, Becken- verwringung - rotation)
- Micro-Therapie – Programm: „Fersensporn“
- Triggerpunkt-Behandlung
- Zur umfassenden Therapie zusätzlich: „Spezielle Fußbäder“
- Akupunktur oder zugeordnete Techniken der Akupunktur
- Eventuell spezielle Schuheinlagen zur Entlastung der Ferse
- Schonung des Fußes - Sportpause
| CAVE: |
Keine Injektionen oder Infiltrationen mit Kortikosteroide und Lokalanästhetika in den schmerzenden Bereich! |
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Fußsohlenbeschwerden – Aktive Triggerpunkte >>
Der Fuß ist derjenige Teil des Bewegungsapparates, der das gesamte Körpergewicht bei Belastungen wie Gehen, Laufen und Springen aufnimmt und verteilt. Die meisten Sportarten enthalten Elemente des Laufens oder Springens, dabei kommt es zu einer erheblichen Zunahme der Belastung der unteren Extremitäten, insbesondere der Füße. Aber auch der ganz normale Alltag mit seinen stereotypen Belastungen und Überlastungen stellt hohe Anforderungen an Fußgewölbe und Fußsohle.
Die Ursachen von Fußsohlenbeschwerden sind vielfältig. Beim Laufen, Bergsteigen und Wandern sind sie vorwiegend von Faktoren abhängig, die die Belastung verteilen, also von anatomischen Strukturmerkmalen, Körpergewicht, Schuhen, Bodenbeschaffenheit, Trainingsprogramm und Lauftechnik.
Patienten klagen meist über stark brennende oder ziehende Schmerzen in der Fußsohle, zeitweise auch über Taubheits- und Schwellungsgefühl im Fuß. Aufgrund der raschen Zunahme der Schmerzen können sie oft nur kurze Strecken gehen. Empfohlene Schuheinlagen werden normalerweise sehr rasch wieder herausgenommen, weil sie die Schmerzen an den betroffenen Fußsohlenzonen verstärken bzw. unerträglich machen.
Alle diese Faktoren lassen den Schluß zu, dass es sich bei diesem Beschwerdebild um eine Aktivierung von Triggerpunkten (=Muskelschmerzauslöser) in den tiefen Schichten der inneren Fußsohlenmuskulatur handelt, vorausgesetzt allerdings, dass Schmerzsyndrome, die für eine Entzündung der Fascia plantae (Fußbodenfascie), Gelenkfunktionsstörungen im Fuß oder für verletzte Sesambeine (orthopädische Abklärung!) sprechen, ausgeschlossen werden können.
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Schmerzübertragungsmuster (rot) von Triggerpunkten (X) in den tiefliegenden, inneren
Fußmuskeln (Abb.li) und in den oberflächlich liegenden, inneren Fußmuskeln (Abb.re) |
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Diagnostik
- Schmerzanamnese
- Kontrolle der Statik (Beinlängenunterschiede, Beckenproblematik)
- Triggerpunkt-Diagnostik
- Micro- Analyse
- Überprüfung der Füße auf Fehlstellungen oder Deformationen
- Kontrolle von Schuhwerk, Einlagen etc.
Die Therapie umfasst folgende Schritte:
- Korrektur der Fehlstatik (Beine – Becken)
- Micro-Therapie - Programm: „Muskel-Sehne-Ligamenta“
- Triggerpunkt-Behandlung
- Medizinische Trainingstherapie (Untere Extremität)
- Sportpause
| CAVE: |
Keine Behandlung mit Cortison-Injektionen oder Infiltrationen mit Lokalanästhetika in die schmerzenden Fußsohlenareale!
(siehe auch Newsflash: Triggerpunkt und Ligament Injektionen) |
Mit Hilfe der Triggerpunkt-Osteopraktik ist es möglich, die oft äußerst langwierige Behandlung der Fußsohlenproblematik möglichst rasch in den Griff zu bekommen und die Alltags- und Sportbeanspruchbarkeit wieder herzustellen.
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Muskelzerrung – Muskelfaserriß >>
Muskelverletzungen zählen zu den häufigsten, am wenigst verstandenen und am schlechtest behandelten Schädigungen im Rahmen der Sportmedizin.
Muskelzerrungen und Muskelfaserrisse entstehen oft durch Überdehnung, sie finden sich häufig in den oberflächlichen Anteilen eines Muskels oder in der Nähe von Muskelursprung bzw. Muskelansatz. Die Ursache dafür sind Kräfte, die der Sportler in seiner eigenen Muskulatur freisetzt.
Symptome und Diagnostik
- plötzlich einschießender stechender Schmerz
- betroffene Muskelgruppe ist nicht mehr belastbar, Bewegung muß abgebrochen werden
- lokaler Druckschmerz
- eventuell tastbare Muskelunterbrechung (Delle)
- deutliche Dehnungs- und Kontraktionsschmerzen
- eventuell abnormer Muskelbauch bei Kontraktion
- meist ausgeprägtes Hämatom (Bluterguß)
- vermehrte Triggeraktivitäten (auch in der Muskelumgebung)
Bei der Heilung einer Muskelverletzung spielen zwei gegenläufige Vorgänge eine Rolle, nämlich die Wiederherstellung der Muskelfasern (Regeneration) sowie die gleichzeitige Bildung von Narbengewebe (Granulationsgewebe). Die neu gebildeten Muskelfasern sind allerdings kürzer und enthalten wenig elastisches Bindegewebe. Ausgedehnte Narben führen durch die verminderte Kontraktionsfähigkeit zu einem Funktionsverlust.
Als weitere Konsequenz entstehen Anteile mit unterschiedlichen Dehnungseigenschaften im Muskel. Hierdurch wird das Risiko weiterer Zerrungen und Faserrisse erhöht. Aus diesem Grund ist es notwendig und wichtig, dass jede Muskelverletzung von Anfang an ernst genommen, richtig und sorgfältig behandelt und ihr ausreichend Zeit zur vollständigen Ausheilung gegeben wird.
Siehe „Phasen der Rehabilitation“
MyoVital® als ganzheitliche Methode bietet ein breites Spektrum, Muskelverletzungen effizient zu behandeln und damit den Heilungsverlauf zu optimieren.
Siehe Link „MyoVital“
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Muskelverhärtung >>
Sporttreibende beinahe aller Sportarten mit hohem Trainingsumfang kennen das Problem der Muskelverhärtung, das heißt, „der Muskel macht zu“. Ein zunehmend behinderndes Spannungsgefühl tritt auf, der Muskel verliert an Elastizität, er hat sich verkürzt. Mit zunehmender Belastung treten vermehrt Schmerzen auf, die Fortsetzung der Bewegung wird unmöglich.
Ursache hierfür kann eine Irritation der Nervenwurzelfasern im LWS-Bereich sein. Handelt es sich dabei z.B. um sogenannte motorische Fasern, die die Oberschenkelmuskulatur zu versorgen haben, kann der Muskeltonus steigen und in der Folge verhärten. Oft ist ein unnatürlicher Druck auf die Nervenfasern Auslöser dieses Vorgangs.
Aber auch Über- bzw. Fehlbelastung der Wirbelsäule, der Hüfte, Beckenschiefstand, Statikprobleme, Beinachsenfehlstellungen, Bandscheibenprobleme, Gelenksprobleme bzw. Funktionsstörungen benachbarter oder auch nicht-benachbarter Gelenke können die Ursache für Muskelverhärtungen sein. Und nicht zu vergessen, ungesundes Schuhwerk, Vernachlässigen angezeigter oder angeordneter Hilfsmittel, wie Schuheinlagen etc. können das Auftreten von Muskelverhärtungen begünstigen.
Therapie:
- Trainingsintensität reduzieren bzw. sportliche Belastung abbrechen
- Muskel- und Gelenkanalyse sowie Statikmessung und Triggeranalyse durchführen lassen
- Wärmeanwendung – eventuell Anlegen einer „feuchten Kammer“ über Nacht
- Muskel - durch Micro Alkalisierung intrazellulär entsäuern und detonisieren
- Triggerpunktbehandlung kombiniert mit Micro-Therapie „Myofascial“ und „Muskel-Regeneration“
- Funktionelles Muskeltraining – Medizinische Trainingstherapie
Muskelverhärtungen betreffen zwar bevorzugt die unteren Extremitäten, können aber in sämtlichen Arealen der Muskulatur vorkommen.
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Micro-Therapie
Mit den Micro-Therapie Programmen „Myofascial“ und „Muskel-Regeneration“ verfügt der Sport- und Triggerpunkt-Spezialist über eine zusätzliche Behandlungsvariante Muskelverhärtungen wirksam und nachhaltig zu behandeln. |
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Muskelzerrung(-faserriß) – Muskeltriggeraktivitäten >>
Ähnliche Symptome – unterschiedliche Behandlung
Während die Symptome einer Muskelzerrung (-faserrisses) und die von aktiv gewordenen Muskeltriggern sehr ähnlich sind, ist die Entstehungsgeschichte dieser beiden Fälle sehr unterschiedlich.
Eine Muskelzerrung(-faserriß) entsteht meist durch ruckartige, azyklische Bewegungen, die im betreffenden, oft ungenügend aufgewärmten oder überlasteten Muskelareal einen plötzlich auftretenden heftigen stechenden Schmerz auslösen, der den Sportler zur Aufgabe zwingt.
Wenn aber während gleichförmiger Bewegungen, wie etwa bei Ausdauerbelastungen, Trigger in bestimmten Muskeln aktiv werden, so kündigt sich dieser Prozeß fast immer schon im voraus an. Es beginnt mit einem Ziehen im Muskel, das bei fortgesetzter Bewegung immer heftiger wird, bis der Muskel schließlich „zumacht“, das heißt, daß ein krampfartiger, teils stark brennender teils stechender Schmerz keine weitere Bewegung mehr zuläßt. Der Sportler muß das Training abbrechen.
Die Behandlungsstrategien in diesen beiden Fällen sind unterschiedlich. Die Muskelzerrung bzw. der Faserriß dürfen auf keinen Fall mit durchblutungsfördernden Mitteln , sondern müssen unter Kälteanwendung erstversorgt werden.
(Für weitere Maßnahmen - siehe Link: Muskelzerrung-Muskelfaserriß).
Ein durch Trigger (Muskelschmerz- und Gefühlsstörungsauslöser) aktiv gewordener Muskel braucht durchblutungsfördernde Maßnahmen wie Wärmeanwendung, TENS und vor allem eine spezielle Trigger-Manipulation, wie sie die MyoVital®-Therapie bietet.
Der betroffene Muskel muß detonisiert werden. Um die von den aktiv gewordenen Muskeltriggern verursachten Beschwerden zum Abklingen zu bringen, müssen diese zunächst beruhigt und schließlich beseitigt werden, erst dann ist eine endgültige Beschwerdefreiheit möglich.
Wesentlich dabei ist, gleich zu Beginn der Behandlung „Statikprobleme“ die durch Beckenfehlstellungen, Beinlängenunterschiede etc. hervorgerufen werden, zu beheben, denn nur so können die genannten Maßnahmen auch tatsächlich greifen.
Bei richtiger Einschätzung der durch aktive Trigger hervorgerufenen Muskelproblematik und entsprechender Behandlung, kann der Sportler schon sehr bald das Training wieder aufnehmen.
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Achillessehnen-Reizung
Die Achillessehne ist die stärkste Sehne an der schwächsten Stelle des menschlichen Körpers.
Als ca. 1½ - 2 cm breites, elliptisches Band dient sie der Kraftübertragung vom Wadenmuskel auf das Fersenbein und muß dabei enorme Belastungen aushalten.
Kein Wunder also, daß Achillessehnen-Probleme ganz allgemein, vor allem aber bei Sportlern besonders häufig auftreten.
Extrembelastungen, Fehl- und Überbelastungen (z.B. Langstreckenlauf), Training auf harten,
ungewohnten Böden, plötzlicher Belagwechsel von hartem auf weichen Boden und umgekehrt, können eine Achillessehnenreizung verursachen.
Aber auch Beinlängenunterschiede, Statikprobleme (Beckenblockaden, Beckenrotation- und verwringung), eine veränderte Beinstatik (X- oder O-Beine), Fußfehlstellungen (Senk- Spreiz- Knickfuß) und sogar Probleme im LWS-Bereich können Achillessehnenreizungen auslösen und zu diesen sehr unangenehmen Beschwerden führen.
Nicht unterschätzt darf in diesem Zusammenhang schlechtes Schuhwerk werden und andere Ursachen, wie zu hohe Harnsäure- oder Cholesterinwerte, die zu Ablagerungen im Bereich der Achillessehne führen und Reizungen verursachen können oder Störfelder, wie z. B. durch kranke Mandeln oder Zähne hervorgerufene entzündliche Prozesse.
Nicht selten sind Achillessehnen- oder Wadenmuskeltrigger oder Trigger (Muskelschmerzauslöser) der Glutäen für die geschilderten Beschwerden verantwortlich, ohne jedoch als Verursacher erkannt zu werden. In diesen Fällen sollte als wirksamste Methode eine MyoVital-Spezialtherapie eingesetzt werden.
Symptome:
Morgensteifigkeit ⇒ Einlaufschmerz, in späteren Stadien Bewegungsschmerz und auch Ruheschmerz, Druckempfindlichkeit am Sehnenansatz, „Schneeballknirschen“ im Sehnenbereich beim Bewegen des Fußes, eventuell Schwellung und leichte Rötung des Gewebes.
Therapie:
- Trainingsintensität reduzieren bzw. sportliche Belastung abbrechen
- Muskel- und Gelenkanalyse sowie Statikmessung und Triggeranalyse durchführen lassen
- Muskel/Sehne – durch Micro Alkalisierung intrazellulär entsäuern und detonisieren
- Triggerpunktbehandlung kombiniert mit Micro-Therapie
„Ligament-Sehne-Bursa“
- Funktionelles Muskeltraining – Medizinische Trainingstherapie
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Micro-Therapie
Mit entzündungshemmenden, durchblutungsfördernden Microströmen wird der Achillessehnen-Bereich durchflutet und dadurch Schmerzen und eventuelle Schwellungen beseitigt und die Beweglichkeit gesteigert. |
Eine Selbstbehandlung ist nicht zielführend!
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