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  letzte Änderung:
  23.April 2012

 


Case Study

Schmerztagebuch meiner jungen „Fibromyalgie“-Patientin
in Orginalfassung

Eine Woche nach Ostern bekam ich von einen Tag auf den anderen Beinschmerzen. Unglaubliche Beinschmerzen. Die Ärzte vermuteten von Vitamin- und Nährstoffmangel angefangen bishin zu Nervenentzündungen alles mögliche. Als sich der Schmerz nach ca. einem Monat auch in die Arme und andere Körperteile verbreitet hatte, wusste ich, dass es sich um etwas Schlimmeres handeln würde. Ich war am Ende meiner Kräfte und der Verzweiflung nahe als ich dort angekommen bin, wo ich mich verstanden und ernst genommen fühle. Nach vielen, vielen Fortschritten weiß ich, dass die kompetente und aufopfernde Betreuung durch Herrn Huber und die Anwendung der frequenzspezifischen Therapie meine Rettung waren, um nicht gänzlich der Fibromyalgie zum Opfer zu fallen. Ich bin wieder voll Hoffnung, die Krankheit in den Griff zu bekommen.

Teil 2  >>


Teil 1

Freitag, 07.August.2009
Kurz nach der Behandlung geht es mir überraschend „gut“,- zumindest verhätnismäßig. Ich wage am späten Nachmittag allerdings einen Spaziergang in die Stadt, der sich, kurz nach Beginn, als übermütig herausstellt. Schon nach zehn Minuten werden die gweohnten Beinschmerzen unerträglich, als auch Schwindelgefühl einsetzt, entscheide ich mich für einen längeren Café-Besuch. Der Spaziergang nimmt nicht lange seine Fortsstzung bis ich beschließe, in einer Buchhandlung zur Ruhe zu kommen. Nach einer halben Stunde wage ich, den Heimweg bzw. die Strecke bis zum Bus, anzugehen. Die Tasche löst bei Umhängen in der Schulter jedoch so starke Schmerzen aus, dass ich aufgrund der daraus folgenden Kreislaufbeschwerden bzw. allgemeinen Übelkeit bei der Zielhaltestelle zu Hause anrufe, um mir den Weg bis dahin zu ersparen.
Den Rest des Tages fühle ich mich sehr schwach,- empfinde es schon als Anstrengung, das Gewicht eines Kleidungsstückes hochzuheben. Die starken Beinschmerzen werden nicht besser und auch Kopf- und Magenschmerzen setzen ein. Nach einer Stunde hin- und herwälzen, gelingt es mir endlich, den Tag zu Ende zu bringen.

Samstag, 08.August.2009
Leider wecken mich heute die Beinschmerzen, die mich schon schwer einschlafen ließen am Vortag, schon um 5.30Uhr auf. Wieder-Einschlaf-Versuche schlagen fehl, also gönne ich mir mein erstes Bad mit dem neuen Öl. Während ich es selbst als sehr anstrengend erlebe, trotz eigentlich angenehmer Badetemperatur stark schwitze, etc. glaube ich nachher, eine leichte Besserung der Beinschmerzen zu bemerken. Ich halte die vorgeschriebene Zeit von 30min Ruhe ein und fühle mich such sonst bis zum späten Nachmittag zu nichts als Herumliegen fähig. Nach dem Essen plagt mich neben den üblichen Beschwerden am ganzen Körper Übelkeit, aber ich bechließe doch einen kleinen Spaziergang zu machenm diesmal aber in Begleitung. Am Abend kämpfe ich besonders mit Schmerzen im Nacken- Und Schulterbereich, als ich mich hinlege, sind hingegen die in Wirbelsäule und Beinen vorrangig. Aufgrund ebenso unangenehmer, kurz nacheinander ansetzender, Bauchkrämpfe, schlafe ich neben einer Wärmflasche ca. eine Stunde später ein.

Sonntag, 09.August.2009
Ich wache um ca. 6Uhr auf,- starke Nacken- und Schulterschmerzen sind die vermuteten „Übeltäter“. Beim Treppabsteigen denke ich heute den ganzen Tag über, die Knochen des rechten Fußes „zerbröselten“ in tausende Teile. Links schmerzen die Zehen und in der Wade glaube ich einen Krampf zu hben, der einen, mal im Oberschenkel, mal in der kinken Gesäßhälfte, stechenden Schmerz auszulösen scheint.
Ansonsten:
– auffalllende Schmerzen im Handgelenk
– zeitweise Schulterschmerzen, als läge hohes Gewicht auf ihnen
– Beine, Nacken
– Übelkeit

– nachmittags: Gefühl, als würde mir ca. stündlich eine Nadel in die rechte Achsel gestochen werden (ca. 3xmal jeweils)

Montag, 10.August.2009
Ich wache um 6Uhr in der Früh wegen starker Beinschmerzen auf.
10Uhr Blutabnahme
Die Bein-, Rücken-, Schulter- und Nackenschmerzen nehmen im Verlauf des Vormittages zu und quälen mich zur Mittagszeit ganz besonders. Nach dem Mittagessen wird mir, sowie auch nach dem Frühstück schon, so übel (+ Magenschmerzen), dass ich mich hinlege und beinahe drei Stunden schlafe. Nach der Rast fühle ich mich nochmal schwächer, richitge Schmerzen setzen jedoch erst später mit einem beinahe andauernden Stechen in der Herzgegend ein.
Beim Treppabgehen habe ich nach wie vor das Gefühl als würde mein Fuß „zerbröseln“.

Dienstag, 11.August.2009
Vermutlich weil ich am Vortag abends noch zwei Schmerztabletten genommen habe, wache ich erst gegen 9Uhr auf.
starke Nacken-, Schulter- und Rückenschmerzen
in den Beinen Schweregefühl
Nach einem kleinen Frühstück habe ich so starke Übelkeit, dass ich auch zu Mittag noch kaum essen kann. – Sie legt sich gegen 17Uhr, mit dem Abendessen wiederholt sich das Ganze jedoch.

Mittwoch, 12.August.2009
Ich wache um 8Uhr mit selben Kopf-, Nacken- und Schulterschmerzen auf, wie ich sie schon am Vortag gehabt habe.
Während des Tages:
– starke Übelkeit bei bzw. nach jeder Mahlzeit
– Beinschmerzen
– Rückenschmerzen
–Schmerzen im Handgelenk

Donnerstag, 13.August.2009
Ich wache gegen 7.30Uhr mit starken Kopf- und Nackenschmerzen auf.
Während des Tages spielt sich das gesamte Schmerzbild im ganzen Körper ab. Zudem kämpfe ich mit starker Müdigkeit und Schlappheit. Gegen Abend nehmen die Schmerzen so zu, dass ich zum Einschlafen zwei Schmerztabletten brauche.

Freitag, 14.August.2009
Die Tagesverfassung ist etwas besser gegenüber der am Vortag. Trotzdem sind sowohl Beinschmerzen als auch Nacken-, Schulter- und Rückenschmerzen stark. Auch ständig, über kurzen Zeitraum, auftretende Bauchkrämpfe sind auffällig.
– Brustschmerzen
– selstsam sind Schmerzen im Kinnbereich + Kieferschmerzen
– übermäßige Übelkeit

Samstag, 15.August.2009
Gegen 6Uhr morgens wache ich wegen starken Kopf-, Nacken- und Schulterschmerzen auf. Im Laufe des Vormitages werden auch die Beinschmerzen noch ärger. Zwischendurch immer wieder Bauchkrämpfe... Ab dem späten Vormittag ist mir wieder abwechselnd mal so kalt, dass ich mich mit Wolldecken einwickle, mal so heiß, dass ich gerne im T-Shirt herumlaufen würde. Nach dem Mittagessen ist mir noch ca. eine Stunde übel, dann geht es aber etwas aufwärts, der Nachmittag verlläuft also besser als der Vormittag.
Erst am späten Abend werden die Schmerzen wieder beinahe unerträglich über den ganzen Körper verteilt

Sonntag, 16.August.2009
Vemutlich, weil die Regel heute eingesetzt hat, ist nochmals alles um vieles anstrengender. Allerdings habe ich Regelbeschwerden wie ich sie überhaupt noch nie erlebt habe. Ich kann den ganzen Tag vor lauter Übelkeit kaum essen. Stehe ich auf, so ist mir gleich schwindelig. Ich nehme sowohl zu Mittag zwei Aleve, als auch am Abend eine Tablette.
Neben der verstärkten „gewöhnlichen“ Schmerzen schmerzt heute außerdem das Gesäß. Gegen Nachmittag kann ich den linken Arm binnen fünf Minuten nicht beugen. Abends plagen mich besonders die Schultern.

Montag, 17.August.2009
Obwohl ich nicht von Schmerzen verschont bin, ist es heute ein wenig besser als am Vortag. Erst als ich am Nachmittag aus dem Haus gehe, machen sich die Schmerzen stärker bemerkbar. (Grund dürfte allerdings vorallem die Hitze sein) Heute besonders auffällig: schmerzendes, rechtes Handgelenk.

Dienstag, 18.August.2009
Die Schmerzen im Handeglenk steigen heute bis in die Schulter auf (rechts); auch die linke Hand schmerzt heute sogar in Ruhelage. Der Schmerz in den Beinen ist so wie gestern erträglich, erst als ich ca. eine ½h spazieren gehe, ist es, trotz ständiger Pausen, nicht mehr auszuhalten.

Mittwoch, 19.August.2009
Die Hitze trägt vermutlich dazu bei, dass alles wieder schwerer ist. Neben Schmerzen in Armen, Beinen und Rücken, aber vorallem im rechten Handgelenk plagen mich Schwindel und Übelkeit. Das Taschentragen empfinde ich heute als ein wenig „leichter“.

Donnerstag, 20.August.2009
Am Vormittag geht es erstaunlich gut! Auch während des Treppensteigens machen sich keine allzu starken Beschwerden bemerkbar... erst nach dem Mittagessen wird alles, vorallem das Gehen, anstrengender. Ich gehe trotzdem eine etwas längere Runde und habe ab dem späten Nachmittag also mit doppeltem Leid zu kämpfen.

Freitag, 21.August.2009
Ich konnte am Vortag erst spät einschlafen, bin in der Nacht zahlreich aufgewacht und leider auch viel zu früh dann endgültig aus dem Bett gerissen worden. Der vergangenen Nacht und den hohen Temperaturen entsprechend plagt mich der heutige Tag ganz beosnders. Beine, Rücken, Schultern, Nacken, Kopf + Arme,- alle schreien in verschiedenen Rhythmen auf.

Samstag, 22.August.2009
Ich shclafe bis 11h!!! Nach dem Mittagessen werden die Beschwerden jedoch immer stärker, gegen Abend kommt eine Schwere im Kopf und Trübheit der Augen dazu. Auch die Schmerzen im Handegelenk sind heute wieder ganz besonders schlimm.

Sonntag, 23.August.2009
Vormittags mache ich einen längeren Spaziergang, woraufhin den Rest des Tages alles besonders anstrengend ist. Gegen 16h halte ich es nicht mehr aus,- nehme also zwei Alevetabletten, die mir die weiteren Stunden zumindest ein wenig erleichtern.

Montag, 24.August.2009
Die Schmerzen sind heute ein wenig „leichter“ zu ertragen als am Vortag. Zwischendurch „schreien“ die einzelnen Körperteile lauter auf, doch es ist nicht so ein lähmendes Gefühl wie sonst manchmal. Besonders plagen mich wieder die beiden Handgelenke:
– links Schwäche, stiller Schmerz
– rechts straker, beißender Schmerz

Dientsag, 25.August.2009
Der wohl beste Tag, wenn ich ihn mit denen der vergangenen vier Monate vergleiche. Einzig und alleine die Handgelenkschmerzen lassen mich nicht in Ruhe, alles andere ist einfach müde und schwach. (kommt mal ein Schmerz auf, ist er lange nicht so stark wie sonst) ...und schon ist die Laune besser smile

Mittwoch, 26.August.2009
Heute ist ein ständiges Auf und Ab, - leider eher das Zweitere. Besonders lästig: Kopf, Nacken, Schultern, Handgelenke. Nach einem Spaziergang meldet sich alles lautstark zu Wort,- ich bin also streichfähig.

Donnerstag, 27.August.2009
Vormittags bin ich recht müde und schwach, aber im Laufe des Tages geht es mir immer besser. Mit abnehmender Tagestemperatur ist das allgemeine Wohlbefinden also trotz stärker werdenden Beinshcmerzen besser. Ich bin wegen der Jedermann-Abschlussfeier etwas länger aus, aber brauche keine einzige Schmerztablette.

Freitag, 28.August.2009
Auch heute habe ich das Gefühl, es gehe bergauf. Ich bin nach wie vor schwach und habe auch ohne Belastung Schmerzen an allen möglichen Stellen, aber es quält mich lange nicht so wie an manch anderen Tagen. – Ich freue mich sehr über die Besserung!

Samstag, 29.August.2009
Mir ist den ganzen Vormittag sehr kalt, zudem sind die Beinschmerzen wieder stärker. Gegen Mittag und über den frühen Nachmittag geht es mir plötzlich wieder besser. Um ca. 16Uhr schmerzen die Handgelenke jedoch auf einmal so sehr, dass mir sogar der leichte Gummizug der Regenjacke weh tut... – jeglicher Druck bzw. schon eine etwas festere Berührung verschlimmert die Situation und ist mehr als unangenehm. Die Handgelenkschmerzen nehmen irgendwann gegen Abend ab, die anderen Beschwerden (Bein-, Rücken-, Schultern-, Nackenweh) werden hingegen stärker


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