Tägliche Flüssigkeitszufuhr
Es ist heute allgemein bekannt, dass die tägliche Flüssigkeitszufuhr mindestens 1,5 Liter betragen soll, wobei darauf zu achten ist, dass möglichst kalorienarme, zucker- und alkoholfreie Getränke gewählt werden. Auch Koffein und Theobromin sind ungünstig und sollten daher in Getränken vermieden werden.
Eine Ausnahme bilden Menschen mit Herzschwäche
Dr. Matthias Müller, Internist am Elim-Krankenhaus Hamburg: “Zahlreiche Krankenhauseinweisungen wären vermeidbar, wenn nicht viele Patienten die Vorstellung hätten, möglichst viel Flüssigkeit im Laufe des Tages aufnehmen zu müssen”.
Gemeint sind insbesondere Patienten mit einer Herzschwäche. Bei Herzschwäche-Patienten kommt es wegen verringerter Pumpfunktion des Herzens und reduzierten Herzvolumens zu einer Abnahme der Nierendurchblutung und damit zu einer Abnahme der notwendigen Flüssigkeitsausscheidung. Der Prozeß mündet in einer Überwässerung des Körpers. Sie kann durch Wassereinlagerungen in der Lunge zu lebensbedrohlichen Zuständen in Form des Lungenödems führen. |