Akuter Rückenschmerz – Teufelskreis
Anfallsartige und sich hartnäckig haltende Rückenschmerzen könnten vielfach vermieden werden, wenn die Alarmsignale beachtet und Sofortmaßnahmen eingeleitet würden.
Solche Schmerzattacken kündigen sich meist lange vor diesem Ereignis an, der Patient leidet unter Bewegungseinschränkungen, dumpfem Schmerz im LWS-Bereich mit oder ohne Ausstrahlung ins Gesäß, die Beine und/oder in die Leiste, sowie häufig auch an Schlafstörungen durch Ruheschmerz. All diese Beschwerden können sich derart verstärken, dass der Betroffene buchstäblich „zu Boden geht“, sich nicht mehr aufrecht halten kann.
Im Akutstadium wird dann oft zu Selbsthilfemaßnahmen gegriffen – Überwärmungsbäder, Schmerzmittel, Salben etc. lösen das Problem jedoch nicht. Die Konsultation eines Arztes wird also unvermeidlich, aber der Leidensweg setzt sich in vielen Fällen dennoch fort. Akutfälle werden nämlich meist mit Spritzen oder Infusionen behandelt oder die vermehrt praktizierte „Neural“-Therapie wird eingesetzt, das heißt die Schmerzpunkte werden „ gequaddelt“ (= Schmerzmittel werden in Schmerzauslöser injiziert), was bei einem Großteil der Fälle zu noch heftigeren, unerträglichen Schmerzen führt. Aber auch die „Manual“-Therapie bleibt so gut wie wirkungslos, sie kann hingegen die Schmerzen ebenfalls verstärken.
Dazu kommt noch die übliche Verschreibung von Schmerzmitteln in Kapsel/Tablettenform, kombiniert mit „Magentabletten“ zur besseren Veträglichkeit, die jedoch überhaupt nichts bewirken, was die Schmerzen lindern geschweige den zur Heilung führen könnte.
Vielmehr haben diese Medikamente zahlreiche Nebenwirkungen, wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall etc. zur Folge. Deshalb ist davon dringend abzuraten!
Besonders hingewiesen muß in diesem Zusammenhang auf die Gefahren bei der Verwendung von „Muskelentspannungsmittel“ werden. Sie führen zum Verlust der Muskelkoordination. Zudem besteht bei längerer Einnahme Suchtgefahr!
Der Fall liegt klar auf der Hand: Beim beschriebenen Beschwerdebild handelt es sich zweifelsfrei um hohe Trigger(=Muskelschmerzauslöser)-Aktivitäten, die auf sämtliche der angeführten Behandlungsmethoden höchst aggressiv reagieren, den Schmerz meist noch verstärken und den Patienten beinah verzweifeln lassen. Diese Trigger können sowohl lokal geortet werden, aber auch einen Übertragungschmerz auslösen.
Trigger lassen sich in einem speziellen Verfahren, das dem Trigger‑Therapeuten vorbehalten ist, auflösen, wodurch der Schmerz effizient beseitigt, der Teufelskreis endgültig durchbrochen und die „Altagsbeanspruchbarkeit“ des Patienten wieder erreicht wird.
Siehe Links:
Schmerztherapie
Triggerpunkt-Osteopraktik-MyoVital®-Therapie
Trigger-Muskelschmerzauslöser
Kreuzweh
Glutaeus minimus-Ischialgie-Auslöser
Häufig vorkommende Beschwerdebilder
Osteopathie und Osteopraktik – zwei gänzlich unterschiedliche Behandlungsmethoden
Rückenbeschwerden - Spezialbehandlung |