Die Triggerpunkt-Behandlung
und mögliche Reaktionen
Die Triggerpunkt-Behandlung kann in den einzelnen Fällen unterschiedliche – jedoch ausschließlich harmlose - Reaktionen auslösen, auf die jede(r) Patient(in) ausdrücklich hingewiesen wird.
Trotzdem kommt es immer wieder vor, daß diese aufklärenden Gespräche vor Behandlungsbeginn von manchen Patienten ganz offensichtlich nicht entsprechend zur Kenntnis genommen werden, was sehr leicht zu höchst unerfreulichen, jedoch durchaus vermeidbaren Mißverständnissen führen kann.
Während es bei einem Großteil der Patienten überhaupt zu keinen unangenehmen oder gar schmerzhaften Reaktionen kommt, klagen andere über (harmlose) Irritationsbeschwerden, auf deren mögliches Auftreten jedoch vor der Behandlung eindringlich aufmerksam gemacht wurde.
Das Ignorieren des aufklärenden Vorgesprächs durch den Patienten ist für den Therapeuten insofern belastend als der Behandlungsablauf durch diese Unwissenheit gestört werden kann.
Die Patienten sind daher gut beraten, dem Erstgespräch aufmerksam zu folgen, um für die Behandlung entsprechend gerüstet zu sein.
Manuelle Triggerpunkt-Osteopraktik (MTO) und
Triggerpunktstoßwellentherapie (TST):
An den behandelten Stellen verspüren die Patienten bis zu 4 Tage lang einen Berührungsschmerz, der unter Umständen sogar die eigentlichen Schmerzen überlagert. Dieser Irritationsschmerz ist jedoch völlig normal und harmlos und ist eine Reaktion auf die intensive Beanspruchung der Haut und der Muskeln.
In manchen Fällen können sich auch in den ersten Tagen nach der Behandlung die eigentlichen Muskelschmerzen verstärken – auch diese klingen innerhalb einer Woche wieder ab.
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| Triggerpunktstoßwellentherapie (TST) |
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MTO Triggerschlüssel |
Frequenz spezifische Therapie:
Hier kann es zu Entgiftungsreaktionen kommen, denn durch die Behandlung werden „Toxine” vom Kollagengewebe freigesetzt. Das kann zu Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Abgeschlagenheit und anderen Symptomen führen. Deshalb sollten die Patienten unbedingt viel Wasser trinken und eventuell auch Antioxydantien einnehmen.
Durch eine Wurzelreizung hervorgerufene neuropathische Schmerzen können verstärkt werden, wenn sich durch die Behandlung die Beweglichkeit steigert. Ebenso können Arthroseschmerzen durch die gesteigerte Beweglichkeit und veränderte Belastung vorübergehend verstärkt werden.
Bio-Mineralienwärmestimmulation:
Hierbei kann es zu sogenannten Erstverschlimmerungen (z.B. Hautausschlägen, Juckreiz, momentaner Schmerzverstärkung) kommen. Diese sind jedoch harmlos und als positives Zeichen zu werten – die Behandlung beginnt zu wirken. Der Organismus fängt an, alte Gift- und Krankheitsstoffe auszuscheiden. Erstverschlimmerungen sind also Begleiterscheinungen auf dem Wege zur Besserung. Es werden alte Energieblockaden gelöst, damit die Lebensenergie wieder fließen kann.
PG-Schmerzmodul:
Durch mechanischen Druck in Kombination mit einer therapeutisch wirksamen Frequenz auf die aktiven Triggerpunkte (Triggerpunktur) kann es auch hier kurzzeitig zu Schmerzverstärkungen kommen. Dies klingen aber sofort ab, sobald der aktive Schmerzpunkt anästhesiert ist (nach ca. 5Min)
Alles in allem ist die Triggerpunkt-Behandlung mit ihren vielen Facetten in ihrer Gesamtheit für den Patienten kaum belastend, ihre Effizienz hingegen zeitigt erstaunlich hohe Erfolgsquoten.
Siehe auch:
Schmerztherapie
Trigger Intro
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